780 Euro Grundeinkommen für Migranten fordert der INPS Präsident Italiens

Magnet im globalen Umsiedlungspakt

Der Präsident der italienischen Sozialversicherung wurde für seine Forderung kritisiert, das Grundeinkommen für Migranten anzuwenden, die sich seit weniger als zehn Jahren im Land aufhalten.

Der Präsident des Istituto Nazionale della Previdenza Sociale (INPS), Pasquale Tridico, sprach diese Woche mit italienischen Medien über seinen Wunsch, das von der Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) in der ersten Regierung unter dem ehemaligen Premierminister Giuseppe Conte vorgeschlagene bedingungslose Bürgergeld um das Grundeinkommen für Migranten zu erweitern.

„Das bedingungslose Bürgergeld sieht einen zehnjährigen Aufenthalt in Italien vor. Das erscheint mir übertrieben und gibt es in keinem anderen europäischen Land“, sagte Tridico laut Il Giornale und forderte eine Erhöhung des Geldes, das auf der Größe der Familien basiert.

Derzeit haben Italiener, EU-Bürger oder legale Einwanderer, die seit mindestens zehn Jahren im Land leben, Anspruch auf das Bürgergeld, solange das Familieneinkommen 9.360 € (11.040 $/£8.000) nicht überschreitet was 780 Euro monatlich entspricht.

Willkommensbonus sinnvoll?

Kritik kam sofort von Mitgliedern der Mitte-Rechts-Koalition, wie dem populistischen Senator Matteo Salvini, der die Idee als absurd“ bezeichnete und forderte, dass die Regierung zuerst den Italienern helfen solle, die in Schwierigkeiten stecken.

Die Vorsitzende der nationalkonservativen Brüder Italiens (FdI), Giorgia Meloni, kritisierte den Vorschlag ebenfalls und sagte, dass dies eine weitere Absurdität einer Maßnahme wäre, die schon jetzt völlig unzureichend ist, um unsere Unternehmen zu retten, die in die Knie gehen“.

Senatorin Anna Maria Berini, Mitglied von Silvio Berlusconis Forza Italia, nannte es „einen unsinnigen und unangemessenen Vorschlag, weil dies nur neue soziale Konflikte nährt, während wir uns in einer so dramatischen Situation befinden, mit Millionen von Italienern, die durch die Pandemiekrise in die Armut gestürzt werden.“

Die Coronavirus-Pandemie in Wuhan hat große Auswirkungen auf die Unternehmen in Italien. Das Bruttosozialprodukt (BSP) der Nation schrumpft bis 2020 um 8,9 Prozent und liegt damit auf dem gleichen Niveau wie vor 23 Jahren.

Letzten Monat schätzte ein Mitglied der Mailänder Gastronomievereinigung, dass bis zu 60 Prozent der Restaurants und Bars in Italiens zweitgrößter Stadt aufgrund der Schließungsbeschränkungen, die zur Bekämpfung der Pandemie eingeführt wurden, dauerhaft schließen könnten. 780 Euro Grundeinkommen für Migranten fordert der INPS Präsident Italiens, was mehrere 1000 Euro für jede Großfamilie der momentan einwandernden afrikanischen Migrationsbewegungen bedeuten würde. Wer soll das noch bezahlen?

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