Asylunionsnachrichten Italien: Afrikamigranten-Ansturm trotz Coronavirus-Notfallverordnung

Trotz des anhaltenden Coronavirus-Ausbruchs erlebt Italien an seiner Nordgrenze und auf der Insel Lampedusa einen Afrikamigranten-Ansturm, der nach Angaben der Behörden überhandnimmt.

Auf Lampedusa trafen in zwei Tagen mindestens 200 Afrikamigranten ein, wobei drei Landungen innerhalb weniger Stunden zwischen Montagabend und Dienstagmorgen stattfanden. Ein Afrikamigranten-Ansturm trotz Coronavirus-Notfallverordnung?

Die 200 Afrikaner gesellen sich zu etwa 100 weiteren, die sich in den vergangenen zwei Tagen auf dem Pier von Favaloro aufgehalten haben, berichtet La Repubblica.

Afrikamigranten-Ansturm trotz Coronavirus

Die 183 Afrikamigranten, die von der in Deutschland ansässigen Migrantentransport-NGO Sea-Eye und der in Spanien ansässigen NGO Salvamento Marítimo Humanitario aufgegriffen wurden, wurden diese Woche ebenfalls aus ihrer Quarantäne entlassen. Voraussichtlich  werden die Afrikaner in den kommenden Wochen in andere Länder der Europäischen Union umgesiedelt.

Weitere 118 Afrikamigranten befinden sich nur wenige Meilen vor Lampedusa noch immer unter Quarantäne, während 60 Afrikaner vor kurzem ebenfalls in der Schlepperbootsuchzone von Malta aufgegriffen wurden.

Die italienische Küstenwache hielt diese Woche das Schiff der Sea-Eye, die Alan Kurdi, in Palermo fest. Italiens Küstenwache erklärt, es habe „mehrere Unregelmäßigkeiten technischer und betrieblicher Art gegeben. Die nicht nur die Sicherheit der Besatzungen, sondern auch der Menschen, die an Bord waren und geborgen werden konnten, gefährdeten“.

Auch an der nördlichen Landgrenze Italiens zu Slowenien sind Migranten in das Land eingedrungen. Edoardo Alessio, Provinzgeneralsekretär der italienischen Staatspolizei, behauptete, Slowenien halte Migranten nicht davon ab, die Grenze zu überqueren.

„Slowenien hält sie nicht auf, identifiziert sie nicht und lässt sie ungestraft passieren“, sagte Edoardo Alessio und fügte hinzu: „Der Anstieg der Migranten aus dem slowenischen Karstgebiet nach Triest geht unbeirrt weiter“.

„Trotz der Abriegelung, die die Bürger zwingt, zu Hause zu bleiben und die Grenzen geschlossen sind. Geht der Menschenhandel seit fast zwei Monaten während der Abriegelung weiter“, fügte er hinzu.

Alessio fügte hinzu, dass die italienische Regierung vor den Sommermonaten die Grenze verstärken sollte, falls es entlang der Balkanroute zu einem Migrantenstrom kommen sollte. In den vergangenen zehn Tagen sind 250 illegale Einwanderer entlang des slowenischen Grenzgebiets nach Italien gekommen. Italien: Afrikamigranten-Ansturm trotz Coronavirus-Notfallverordnung? Ein weiterer demokratischer Dschihad auf Europa? Stürmen Afrikaner nun Italiens Küsten?

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