Anarchisten der Antifa vom deutschen Staatsschutz verfolgt

Dem linksextremistischen Terror Einhalt gebieten

Das deutsche Bundesland Bremen wird gegen Anarchisten der Antifa wegen angeblicher Gewaltaufrufe bei einer kürzlich abgehaltenen Protestkundgebung ermitteln, bei der die gewaltbereite Organisation zum „antifaschistischen Selbstschutz“ aufrief.

Eine Gruppe von 350 Anarchisten der Antifa ging am Jahrestag zweier ungeklärter Brandanschläge auf das linksgerichtete Jugendzentrum „Freise“, die beide innerhalb weniger Stunden am 16. Februar 2020 stattfanden, in Bremen auf die Straße.

Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung diese Woche zündeten die Linksextremisten bei ihrem Marsch durch die Innenstadt am Dienstag diverse Pyrotechnik. Die Polizei stellte mehrere Straftaten fest, darunter Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz und das Verbot der sozialen Distanzierung.

Die Ermittler erklärten außerdem, dass sie ein Strafverfahren gegen die Organisation, die die Demonstration organisierte, „NIKA [Nationalismus ist keine Alternative] Bremen“, einleiten. Was die Anarchisten der Antifa online und auf Transparenten verkündeten: „Wir haben den Bullen einen kräftigen (und brennenden 😉 ) Mittelfinger gezeigt und konnten deutlich machen: auf die Bullen ist kein Verlass – organisiert den antifaschistischen Selbstschutz!“

Die Ermittler glauben, dass die Formulierung „Selbstschutz organisieren“ ein Aufruf zur Gewalt sein könnte.

Wie die Polizei mitteilte, konnte sie in dem Fall der mutmaßlichen Brandstiftung im letzten Jahr keine Verdächtigen ausmachen, stellte aber fest, dass drei rechte Aufkleber auf einem Plakat gefunden wurden, das am Abend der Brandstiftungen aufgehängt worden war.

Die Ermittlungen kommen nur wenige Monate, nachdem die Leipziger Taskforce gegen Linksextremismus (Soko Linx) eine Ermittlung zu einem versuchten Tötungsdelikt von Antifa-Mitgliedern angekündigt hatte, die im November ein Paar Anti-Lockdown-Demonstranten brutal angegriffen hatten.

Der Mob vom Schwarzer Block (Antifa) griff die beiden Demonstranten an und schlug und trat auf ihre Köpfe ein.

Im August verfassten das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz einen Bericht, in dem behauptet wurde, dass Mitglieder der linksextremen Szene in Deutschland immer gewalttätiger würden und einige sogar Attentate auf politische Gegner und Strafverfolgungsbehörden planen. Anarchisten der Antifa vom deutschen Staatsschutz verfolgt? Sollten diese Staatsgefährder wie Terroristen behandelt werden?