Angeklagt: Migranten in Deutschland sollen Mitglied des IS sein

Deutsche Staatsanwälte haben am Montag fünf tadschikische Migranten angeklagt, weil sie angeblich Mitglieder der Gruppe „Islamischer Staat“ sind und eine Terrorzelle der extremistischen Organisation in Deutschland gegründet haben.

Bundesstaatsanwälte reichten die Anklageschrift beim Düsseldorfer Landgericht ein. Dort wurde ein mutmaßlicher Partner der fünf im vergangenen Monat wegen Mitgliedschaft im „Islamischer Staat“ verurteilt. Er hatte die deutsche Terrorzelle mitbegründet und hatte zwei geplante Anschläge unterstützt. Er wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Angeklagt

Die jetzt angeklagten Verdächtigen wurden nur als Farhodshoh K., Muhammadali G., Azizjon B., Sunatullokh K. und Komron B. identifiziert, um die deutschen Datenschutzbestimmungen einzuhalten.

Der Angeklagte Azizjon B. soll Propagandakanäle verwaltet und geholfen haben, Geld für ein russisch- und tadschikisch-sprachiges IS-Netzwerk im Internet zu sammeln. Außerdem soll er persönlich IS-Mitglieder rekrutiert haben. Worauf es Anfang 2019 zur Gründung einer Zelle in Westdeutschland kam, die Anschläge in ganz Deutschland ausführen sollte.

Die übrigen Angeklagten sollen – ebenso wie der im vergangenen Monat verurteilte Ravsan B. – zu dieser Terrorzelle gehört haben.

Sie sollen ihre militärischen Fähigkeiten in Paintball-Spielen trainiert haben, an denen auch „andere Personen aus der islamistischen Szene“ teilnahmen, die mit dem Schützen in Kontakt standen, der im November bei einem Anschlag in Wien vier Menschen tötete. Sie sollen auch Bauteile für eine „unkonventionelle“ Bombe erworben haben.

Farhodshoh K. und Ravsan B. wird vorgeworfen, im Jahr 2019 nach Albanien gereist zu sein, um einen Auftragsmord durchzuführen, der mit 40.000 Dollar den IS finanzieren sollte. Dieser Mord wurde jedoch abgeblasen, weil Zweifel an der Identität des vorgesehenen Opfers aufkamen.

Die Anklageschrift behauptet, dass Ravsan B. dann Sunatullokh K. die für diesen Mord vorgesehene halbautomatische Pistole gab. Um einen Mann in Deutschland zu erschießen, der sich kritisch über den Islam geäußert hatte. Wieder ein terroristischer Anschlag auf die Meinungsfreiheit, natürlich wurde er im letzten Moment von den Behörden  noch vereitelt wurde.

Danach soll die Terrorzelle ihre Strategie geändert und sich darauf konzentriert zu haben, junge Muslime in Deutschland zu radikalisieren und zu rekrutieren sowie Geld für den IS zu sammeln.

Migranten in Deutschland

Die deutschen Behörden, wie auch die in anderen Ländern, haben immer wieder Nachholbedarf bei der Identifizierung und Zerschlagung solcher Gruppen. Das Gleiche scheint in Frankreich der Fall zu sein. Übrigens sehen die französischen Behörden jetzt ihre einheimische Identitäre Bewegung, die öffentlich und legal demonstriert hat, als Bedrohung an und versuchen, sie zu verbieten. Währenddessen breitet die Religion des Friedens ihre Terror-Tentakel aus.

Was in diesem Nachrichtenbericht fehlt, ist die Frage, wie diese Schurken nach Europa gekommen sind. Sind sie illegal als „Asylbewerber“ eingereist?

Wie auch immer, sie nutzten sicherlich den Aufenthalt in einem EU-Land. Wann und wie auch immer sie ihre Aufenthaltsgenehmigung bekamen, nun nutzen Sie dies frei durch Europa reisten, um für den Terrorismus zu rekrutieren, zu organisieren und zu trainieren. Sie waren sogar in der Lage, nach Albanien zu reisen, um sich durch Mord ein wenig Geld dazuzuverdienen. Und es scheint Jahre gedauert zu haben, bis die Behörden ihnen auf die Schliche kamen.

Wie viele dieser Netzwerke gibt es noch, für die die Behörden blind bleiben? Angeklagt: Migranten in Deutschland sollen Mitglied des Islamischen Staates sein!

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