Aufnahmezentren für Migranten klagen über Coronavirus infizierte Asylwerber

Politik der offenen Grenzen?

Dutzende von Asylbewerbern in Aufnahmezentren für Migranten in Frankreich und Deutschland haben bestätigte Krankheitsfälle mit dem Wuhan-Coronavirus.

In Aufnahmezentren für Migranten wie in der deutschen Stadt Ludwigshafen, auf der anderen Rheinseite von Mannheim gelegen, hat man mindestens 59 bestätigte Fälle des Coronavirus unter den Bewohnern gemeldet. Wobei die Einrichtung eine Bevölkerung von rund 170 Personen hat.

Nach Angaben der „Bild“-Zeitung wurde die Einrichtung seit Anfang April unter Quarantäne gestellt. Infizierte Migranten seien aus der Einrichtung weggebracht worden.

Ausbreitung des Coronavirus

Viele Migranten seien unter Verletzung der Quarantänemaßnahmen aufgegriffen und in den vergangenen Wochen von Polizeibeamten in die Einrichtung zurückgebracht worden, hieß es weiter.

Ende März hatten die deutschen Bürgermeister der Städte Schneeberg und Zschorlau beklagt, dass sich Asylbewerber in Aufnahmezentren für Migranten in ihrer Umgebung nicht an die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hielten.

Im benachbarten Frankreich bestätigte ein Aufnahmezentren für Migranten in der Gemeinde La Crèche, dass 38 Migranten positiv auf das chinesische Virus getestet wurden, fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung der Unterkunft, in der 86 Personen verschiedener Nationalitäten untergebracht sind.

Die Migranten, die in einem örtlichen Hotel wohnen, wurden letzte Woche zum ersten Mal getestet. Die Behörden stellten fest, dass neun der Migranten Fälle des Virus bestätigt hatten. Daraufhin wurde ein Folgetest durchgeführt, der ergab, dass die tatsächliche Zahl der Fälle viel höher lag.

Die Migranten wurden nun an drei verschiedenen Orten untergebracht, in zwei Hotels und einem örtlichen Lehrlingsausbildungscampus, wobei bisher keine schweren Fälle des Virus unter den Migranten gemeldet wurden.

Mehr als 100 französische linke Parlamentarier haben eine Amnestie für illegale Migranten und Asylsuchende vorgeschlagen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen, mit dem Argument, dass sie dann einen besseren Zugang zum Gesundheitssystem hätten.

Die Abgeordneten schrieben einen Brief an den französischen Premierminister Edouard Philippe, um eine ähnliche vorübergehende Maßnahme nachzuahmen, die Portugal Ende März erlassen hatte.

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