Bootsmigranten im Ärmelkanal der Sturm hat begonnen

Beamte sorgen sich über die wachsende Zahl von Bootsmigranten im Ärmelkanal, die mit Beibooten und der Hilfe von Menschenschmugglern Englands Küsten stürmen.

Der Sturm von Bootsmigranten im Ärmelkanal auf Englands Küsten hat begonnen. Ganz  im alten Stil der Eroberung und Plünderung, wie zu Zeiten der ausgestorbenen Wikinger, wird heute Englands Küste von ungebetenen Gästen, besucht. Angesichts einer wachsenden Zahl von Migranten, die versuchen, Englands Küsten per Beiboot über den Ärmelkanal zu erreichen, hat Einwanderungsministerin Caroline Nokes die  betroffene Hafenstadt Dover besucht. Zuvor waren vor der Küste Dovers zwölf Männer aus Syrien und dem Iran festgenommen worden, die sich in zwei Schlauchbooten auf den Weg nach Großbritannien gemacht hatten. Laut dem britischen Sender BBC haben seit Anfang November mehr als 220 Menschen versucht, per Boot über den Ärmelkanal zukommen. Bei einem Vorfall wurden am Freitag acht iranische Männer in einem kleinen Boot in der Nähe von Dover gesichtet und für medizinische Untersuchungen und Einwanderungsinterviews an Land gebracht.
Ungefähr sechs Stunden zuvor verhafteten Grenzbeamte einen Syrer und drei Iraner, die auf einem Beiboot in der Nähe gefunden wurden. Unter den 40 Bootsmigranten – aus dem Irak, Iran und Afghanistan – waren am Dienstag mehrere Kinder, die von britischen und französischen Behörden gerettet wurden.   Nokes nannte den Trend  „zutiefst besorgniserregend“. Die Versuche, den Ärmelkanal, eine der belebtesten Schifffahrtsstraßen der Welt, zu überqueren, sind seit Oktober gestiegen, und die Behörden beider Seiten bemühen sich, sie zu stoppen.

„Enormer Sprung“

Bootsmigranten die neue Gefahr für Englands Küste? „Seit Anfang November sind mehr als 220 Menschen angekommen. Wenn man bedenkt, dass es im letzten Jahr nur ein Dutzend waren, ist das ein gewaltiger Sprung. „Die englischen Beamten befürchten, dass mit Hilfe von Menschenhandelsbanden eine andere Route [entlang des Ärmelkanals] erschlossen werden könnte.“
NGOs meinen, dass die schlechten Bedingungen in den Lagern in Calais die Menschen dazu veranlasst hat, Schmuggler zu bezahlen, um  zu helfen, den noch versperrten Wasserweg mit Beibooten für verfolgte  muslimische Bootsmigranten nutzen, um Englands Küsten in einen Sturm der Humanität zu erobern.
„Die Behörden wissen nicht, warum die  Bootsmigranten plötzlich über den Ärmelkanal Englands Küsten stürmen. Eine Theorie besagt, dass Millionen von Euro für die Stärkung des Seehafens in Calais es den Menschen schwer gemacht haben, sich auf Lastwagen [und andere Mittel] zu begeben, die jetzt als  Bootsmigranten  über den Ärmelkanal Englands Küsten stürmen . “
Der britische Innenminister Sajid Javid erklärte die Zunahme der Kanalüberquerungsversuche als „Großereignis“ und forderte einen dringenden Anruf bei seinem französischen Kollegen.
Javid prüft auch, ob im Grenzkanal zusätzliche Grenzschutzschiffe eingesetzt werden sollten, da befürchtet wird, dass mehr Menschen dazu angeregt werden könnten, den Sturm auf Englands Küsten zu versuchen, so das Innenministerium.
QUELLE:  NACHRICHTENAGENTUREN
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Bild Screenshot: https://youtu.be/qp9AxMmyNUM