Bosnien-Herzegowina: 4000 Grenzverletzungen in den ersten drei Monaten von 2019

Die Grenzpolizei von Bosnien-Herzegowina hat 1.502 illegale Migranten festgenommen, 2.471 Einwanderer wurden an der illegalen Einreise in die Nachbarländer gehindert.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2019 stellte die Grenzpolizei von Bosnien-Herzegowina fest, dass es bereits in diesen Jahr 4000 Grenzverletzungen gab.  1.502 illegale Migranten wurden bei einem Versuch oder unmittelbar nach dem illegalen Überschreiten der Staatsgrenze festgenommen, weitere 2.471 illegale Personen  wurden daran gehindert, aus Nachbarländern in das Hoheitsgebiet von Bosnien und Herzegowina einzureisen. So lautete die jüngst veröffentlichte Verlautbarung des Chief Inspector General,  Direktor der Grenzpolizei von BiH Zoran Galic.
„Vom 1. Januar bis 1. April dieses Jahres entdeckten Angehörige der Grenzpolizei von Bosnien und Herzegowina in einem Versuch oder unmittelbar nach dem illegalen Überschreiten der Staatsgrenze 1.502 Migranten mit hohem Migrationsrisiko, während 2.471 Migranten daran gehindert wurden, das Hoheitsgebiet von Bosnien und Herzegowina zu betreten oder aus Nachbarländern illegal einzuwandern“, sagte er, gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolia.
Er fügte hinzu, dass die meisten illegalen Migranten aus Pakistan, Irak, Syrien, Iran, Afghanistan, Palästina, Indien, Libyen, Algerien, Bangladesch, Tunesien, Marokko und der Türkei stammten.
Galić stellte diese Informationen der Zentrale der Grenzpolizei von Bosnien und Herzegowina bei einem Treffen mit dem subregionalen Koordinator für die westlichen Balkanstaaten der Internationalen Organisation für Migration – IOM und dem Missionsleiter in Bosnien und Herzegowina, Peter Van der Auverert, vor.

Deutlich mehr illegale Migranten

In Anbetracht der Tatsache, dass die Zahl der illegalen Migranten, die in das Hoheitsgebiet von Bosnien und Herzegowina einreisen wollten, in diesem Jahr deutlich zugenommen hat, wies Galic darauf hin, dass die Grenzpolizei dieses Landes Maßnahmen im Einklang mit dem Plan für außergewöhnlichen Einsatz von Polizeibeamten und Ausrüstung in Zonen ergreift. Die Verantwortlichkeiten der Einheiten, die einem erhöhten Migrationsdruck ausgesetzt sind, erfordern ein Höchstmaß an Einsatz der verfügbaren Personen und technischen Mittel.
Bei dem Treffen wurden auch die gemeinsamen Projekte der Grenzpolizei von Bosnien und Herzegowina und der IOM erörtert, in erster Linie Projekte zur Verhinderung des Schmuggels von Migranten, Menschenhandel und grenzüberschreitender Kriminalität, Aufdeckung gefälschter Dokumente, Risikoanalyse und andere, die von der Grenzpolizei in BiH angekündigt wurden und Herzegowina.
Van der Auverert spendete Mitte Februar 2019 aus Anlass der EU-Unterstützung für Migration und Grenzmanagement in Bosnien-Herzegowina. Bei dieser Gelegenheit kündigte er zusätzliche Unterstützung für die operative Verstärkung dieser Agentur an.

4000 Grenzverletzungen

Die Grenzpolizei von Bosnien und Herzegowina hat 1.502 illegale Migranten festgenommen, 2.471 Einwanderer wurden an der illegalen Einreise in die Nachbarländer gehindert. Was sagt das aus?  Ist die löchrige Balkanroute geschlossen? Bosnien ein Pulverfass der heimlichen Einwanderung aus Nah Ost und Zentralasien? Die jüngst veröffentlichte Verlautbarung des Chief Inspector General,  Direktor der Grenzpolizei von BiH Zoran Galic spricht Bände, in den ersten 90 Tagen des Jahres 2019 wurden 4000 entdeckte Grenzverletzungen in Bosnien-Herzegowina registriert, das sind ca. 44 am Tag und wie hoch die Dunkelziffer ist, mag niemand erahnen.  Diese Grenzverletzungszahlen beziehen sich allein nur auf Bosnien. Früher war, eine illegale Grenzüberschreitung ein Staatsverbrechen heute nennt man dies ein Menschenrecht, was ist aus unserer Gesellschaft geworden.

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Beitragsbild: Von Noir, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1402275