Chemin bas d’Avignon verlegt Schule aus ‚unterprivilegierte Gegend‘, wo ‚Kriegswaffen‘ eingesetzt werden

Eine Schule in der französischen Stadt Chemin bas d’Avignon (Nîmes) wird nach den jüngsten Zusammenstößen zwischen örtlichen Drogenhändlern, die angeblich Schusswaffen militärischer Güte benutzen, in ein anderes Gebiet verlegt.

Die Grundschule von Georges Bruguier befindet sich in der als „unterprivilegiert“ bezeichneten Gegend Chemin bas d’Avignon. Alle ihre Schüler werden in das Freizeitzentrum von Mas Boulbon verlegt, wo die Lehrer stattdessen ihre Klassen unterrichten werden.

Der Chemin bas d’Avignon soll nach einem Bericht der Zeitung Le Parisien vom Drogenhandel geplagt sein. Der Kommunalpolitiker Jean-Paul Fournier von den Mitte-Rechts-Republikanern meinte, der Umzug sei erfolgt, nachdem der Direktor der Schule das Eindringen einer verdächtigen Person auf dem Schulgelände bemerkte und Alarm schlug.

Chemin bas d’Avignon verlegt Schule

„Diese Entscheidung ermöglicht es, Kinder und Familien zu schützen“, teilte die Stadtverwaltung mit. Sie ergänzte: „Die Schüler des Kindergartens waren sich der Gefahr nicht wirklich bewusst (geworden), aber die Schüler der Grundschule im Alter von sechs bis zwölf Jahren reagierten empfindlicher auf die Auslösung des Alarms bei einem Einbruch.

Am vergangenen Sonntag wurde in der Gegend ein 20-Jähriger erschossen, als die Ermittler davon ausgingen, dass es sich wahrscheinlich um eine Abrechnung zwischen rivalisierenden Banden handelte. Die Anwohner haben ihre Verzweiflung über die anhaltende Gewalt zum Ausdruck gebracht, wobei einige behaupten, sie seien „vom Staat im Stich gelassen worden“.

Diese Äußerungen sind nicht das erste Mal, dass französische Einheimische das Gefühl haben, von den Behörden im Stich gelassen zu werden. Im vergangenen Jahr äußerten Bewohner des stark von Migranten bevölkerten 18. Arrondissements von Paris ähnliche Äußerungen, als die Verbrechen in der Gegend, insbesondere Drogenkriminalität und Gewalt, außer Kontrolle gerieten.

Die Gewalt in den No-Go-Gebieten Frankreichs ist für viele Teile des Landes zu einem großen Problem geworden, da Drogenbanden und ethnische Banden um die Vorherrschaft in verschiedenen Gebieten kämpfen. Das jüngste Beispiel fand in der Stadt Dijon statt, wo tschetschenische und nordafrikanische Banden mehrere Tage lang gegeneinander in den Krieg zogen. Französische Stadt verlegt Schule aus ‚unterprivilegierte Gegend‘, wo ‚Kriegswaffen‘ eingesetzt werden?

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