Dänemark weist syrische Asylanträge zurück, Damaskus sei sicher

Die Sicherheitslage in Syriens Hauptstadt scheint sich verbessert zu haben, da Bashar Al Assad die Kontrolle über Damaskus hat Dänemark weist syrische Asylanträge zurück.

Dänemark hat syrische Asylanträge von drei Syrern mit der Begründung abgelehnt, dass es sicher sei, in ihre Heimatstadt Damaskus zurückzukehren, was als einer der ersten Fälle dieser Art gilt.

Und das, obwohl die Einwanderungsbehörden feststellte, dass die Lage in vielen Teilen Syriens nach wie vor hochgefährlich und ernst ist und von willkürlicher Gewalt beherrscht wird.

Syrische Asylanträge abgelehnt

In dem dänischen Urteil wo 3 syrische Asylanträge abgelehnt wurden heißt es, die Sicherheitslage in der syrischen Hauptstadt habe sich seit Mai 2018 erheblich verbessert. Da die Zahl der Konflikte und Bedrohung durch den IS in der Hauptstadt Damaskus zurückgegangen sei.

In einer Entscheidung der dänischen Einwanderungsbehörde vom Februar dieses Jahres hieß es. Die veränderte Situation in Syrien bedeute nicht, dass Staatsangehörige aus einigen Teilen Syriens automatisch den Flüchtlingsstatus in Anspruch nehmen könnten.

Das Regime von Bashar Al Assad hat immer wieder große Teile des Territoriums von Rebellen zurückerobert, insbesondere im Westen von Syrien. Dabei sollt sich die Situation in der Provinz Damaskus besonders verbessert haben.

Syrische Asylanträge positiv

Hingegen Orte wie die Provinz Idlib im Nordwesten Syriens sind nach wie vor äußerst gefährlich, da hier das Regime von Bashar Al Assad und seine Verbündeten Rebellen aktiv gegen den IS kämpfen. Daher sollten hier syrische Asylanträge positiv entschieden werden erklärt die dänische Einwanderungsbehörde.

Wir sind im März (2018) nach Damaskus gefahren und haben einen Bericht erstellt“, sagte Anders Dorph, stellvertretender Direktor der Refugees Appeals Boards, im Februar.

Veränderte Lage in Syrien

Im November waren wir wieder in Damaskus und haben die Lage in Syrien erneut beurteilt. Wir sind zu folgenden Ergebnis gekommen, dass es lange Zeit keine Kampfsituationen gegeben hat.

Eine der Beschwerdeführerinnen der abgelehnten syrischen Asylanträge, eine Kurdin, sagte. Sie habe Angst vor der Situation in Syrien. Die Kurdin, befürchte, dass sie kein schönes und sozial abgesichertes Leben mehr als geschiedene Frau in Syrien führen könne.

Sie sagte, sie habe Angst, dass ihre Kinder vergewaltigt oder entführt werden könnten. Es wurde jedoch entschieden, dass die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen in Damaskus kein Asylgrund ist. Die ihre Fähigkeit, ihre vier Kinder nicht zu ernähren ist auch kein Asylgrund, was eine Umsiedlung nach Dänemark ausschließt.

Dänemark weist syrische Asylanträge zurück, mit der Begründung Damaskus sei sicher. Sind, syrische Asylanträge noch Anträge von Menschen die vor einen tobenden Bürgerkrieg fliehen?

Oder sollte man syrische Asylanträge als Antrag auf eine soziale europäische Absicherung sehen? Was einen politisch gewollten demografischen Wandel der europäischen Gesellschaft gleichkommt.

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