Drogendealer bietet 100.000 Euro, um Strache zu ermorden

Tatort Österreich

Angeblich habe ein Drogendealer einem Mann 100.000 Euro angeboten, um eine Bombe in das Auto des ehemaligen österreichischen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache zu legen.

Der geplante Terroranschlag auf den ehemaligen Vorsitzenden der populistischen Freiheitspartei (FPÖ) sollte stattfinden, während Herr Strache noch als Vizekanzler fungierte, wie die österreichische Zeitung Kurier mitteilte.
Als möglicher Drahtzieher des Attentats wird dabei Bujar B. genannt. Dieser saß im Vorjahr in Wien angeblich wegen eines Suchtgiftdelikts, Besitz einer illegalen Faustfeuerwaffe und einer weiteren verbotenen Waffe in Untersuchungshaft.
Der angebliche Drogendealer, der mit  Buljar B. über das Attentat sprach, war eine in Österreich als „V-Mann“ bekannte Geheimdienst-Kontaktperson, die Dokumente der Wiener Staatsanwaltschaft vorlegt wurden, geht die hervor, hervorgeht, dass dr Bujar B dem Attentäter eine Summe von 100.000 Euro für das Werk anbot eine Bombe in Straches Auto zu legen.

100.000 Euro, um Strache zu ermorden

Nach Angaben der Verbindungsperson soll der Verdächtige Attentäter über eine Reihe von Details informiert gewesen sein, unter anderem darüber, wo Strache und seine Familie ihre Autos geparkt haben.
Thomas Vecsey von der  Staatsanwaltschaft in  Wien bestätigte weitere Meldungen, dass Buljar B. nach einer Hausdurchsuchung Ende April oder Anfang Mai freigelassen worden sei und derzeit frei sei. 
Johann Pauer, der Anwalt von Herrn Strache, kommentierte den Fall folgendermaßen: „Mein Mandant erfuhr erst am 4. April von einem anscheinend in Auftrag gegebenen Attentat. Auf Anfrage bei den zuständigen Behörden wurde ihm mitgeteilt, dass dieser Umstand nicht ernst genommen werden sollte. “
„Umso mehr wundert er sich jetzt über das Vorliegen einer Voruntersuchung. Weder mein Kunde noch ich waren sich der Untersuchung bisher bewusst und haben daher keine Kenntnis von der aktuellen Situation “, fügte er hinzu.
Der Anwalt von Buljar B. wies die Behauptungen zurück und sagte: „Die Behauptungen gegen meinen Mandanten sind völlig absurd und kommen aus dem Nichts.“ Er fügte hinzu, dass sein Mandant noch nie ein Problem mit Strache hatte.
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