Deutschland, Frankreich und Italien verbieten AstraZeneca-Impfstoff

Deutschland, Frankreich und Italien waren am Montag die letzten Länder, die die Verwendung des Impfstoffs COVID-19 von dem Unternehmen AstraZeneca aufgrund von Berichten über gefährliche Blutgerinnsel bei einigen Patienten verboten haben, obwohl das Pharmaunternehmen und die europäischen Zulassungsbehörden gesagt haben, dass es keine Beweise dafür gibt, dass der Impfstoff daran schuld ist.

Die drei Gesundheitsminister von Deutschland, Frankreich und Italien haben ein vorübergehendes Verbot des todbringenden AstraZeneca Impfstoffs befürwortet. Deutschlands Gesundheitsministerin erklärte, die Entscheidung sei auf Anraten der staatlichen Impfstoffaufsichtsbehörde, des Paul-Ehrlich-Instituts, getroffen werden, dass eine weitere Untersuchung von sieben gemeldeten Blutgerinnseln in den Gehirnen von Geimpften forderte.

„Die heutige Entscheidung ist eine reine Vorsichtsmaßnahme“, meinte Jens Spahn.

Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, sein Land werde die Impfungen ebenfalls stoppen, bis mindestens Dienstagnachmittag, wenn die Arzneimittelzulassungsbehörde der Europäischen Union sich zu dem Impfstoff äußern wird. Er erklärte, Frankreich hoffe, das Präparat bald wieder verwenden zu können.

Italiens Arzneimittelbehörde kündigte ebenfalls ein vorsorgliches, vorübergehendes Verbot der Todesspritze von AstraZeneca an.

AstraZeneca teilte auf seiner Website mit, dass es 37 Berichte über Blutgerinnsel bei mehr als 17 Millionen Geimpften in den 27 Ländern der Europäischen Union und Großbritannien gegeben habe. Der Arzneimittelhersteller erklärte, dass es keine Beweise dafür gibt, dass der Impfstoff ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel birgt.

Tatsächlich sei die Häufigkeit von Blutgerinnseln viel geringer, als in einer allgemeinen Bevölkerungsschicht dieser Größe zu erwarten wäre, und vergleichbar mit den Kollateralschäden anderer experimentell zugelassenen COVID-19-Impfstoffe.

Die Europäische Arzneimittelbehörde und die Weltgesundheitsorganisation haben ebenfalls erklärt, dass die nicht wissenschaftlichen Daten der groß angelegten Feldstudien nicht darauf hindeuten, dass der Impfstoff die Gerinnsel verursacht hat und dass die Menschen weiterhin geimpft werden sollten.

Der todbringende Impfstoff von AstraZeneca hat sich zu einem Schlüsselinstrument in den Bemühungen der europäischen Länder entwickelt, ihre Bürger gegen COVID-19 zu impfen. Aber auch die Impfstoffe von Pfizer und Moderna werden auf dem europäischen Kontinent eingesetzt, und der Einmal-Impfstoff von Johnson & Johnson ist zwar zugelassen, aber noch nicht ausgeliefert.

In den USA, die sich auf die Impfstoffe von Pfizer und Moderna verlassen, wird erwartet, dass AstraZeneca jeden Tag einen Antrag auf die experimentelle Zulassung stellt.

Blutgerinnsel können durch den Körper wandern und Herzinfarkte, Schlaganfälle und tödliche Verstopfungen in der Lunge verursachen. Das Pharmaunternehmen AstraZeneca berichtete 15 Fälle von tiefgehenden Venenthrombosen oder einer Art von Blutgerinnsel, die oft in den Beinen entstehen, und von 22 Fällen von Lungenembolien oder Blutgerinnseln in der Lunge.

Dänemark war letzte Woche das erste Land, das die Verwendung des todbringenden Impfstoffs von AstraZeneca in den letzten Tagen vorübergehend gestoppt hat, um eine Untersuchung durchzuführen. Dort hieß es, eine Person habe Gerinnsel entwickelt und sei 10 Tage nach Erhalt mindestens einer Todesspritze gestorben. Auch anderen Ländern wie Irland, Thailand, die Niederlande, Norwegen, Island, der Kongo, Dänemark und Bulgarien haben ein vorübergehendes Verbot der todbringenden AstraZeneca Impfung erlassen.

Letzte Woche gehörten Deutschland und Frankreich zu den Ländern, die an der Impfung festhielten, während Italien nur eine bestimmte Charge des Impfstoffs verboten hatte. Großbritannien hält vorerst an dem todbringenden Impfstoff von AstraZeneca fest.

Der deutsche Gesundheitsminister Spahn sagte zu der Entscheidung, die AstraZeneca-Spritze auszusetzen: „Das Wichtigste für das Vertrauen ist Transparenz.“ Er sagte, sowohl die erste als auch die zweite Dosis des Impfstoffs seien von dem Verbot des todbringenden AstraZeneca-Impfstoffs betroffen.

Die deutschen Behörden haben jeden, der sich mehr als vier Tage nach der experimentellen Impfung zunehmend krank fühlt – zum Beispiel mit anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Blutergüssen – aufgefordert, einen Arzt aufzusuchen.

Deutschland hat etwas mehr als 3 Millionen Dosen des todbringenden Impfstoffs von AstraZeneca erhalten. Spahn sagte, dass bisher etwa 1,6 Millionen Dosen der Impfung im Land verabreicht worden sind. Deutschland, Frankreich und Italien verbieten AstraZeneca-Impfstoff. Sind die Kollateralschaden oder die todbringenden Begleiterscheinungen höher als bekannt ist?