Die Schweiz vereitelt den großen Terroranschlag des islamischen Staates

Einer neuen Untersuchung der Schweizer Medien zufolge plante eine in Genf ansässige Zelle von Dschihadisten, bei einem schweren Terroranschlag in der Nähe des Flughafens der Stadt mit Öl gefüllte Zisternen zu sprengen.

Der vereitelte Terroranschlag, der letztes Jahr stattfinden sollte, bevor die  in Genf ansässige Zelle von Dschihadisten, gestoppt wurde, drehte sich hauptsächlich um einen Mann namens Daniel D., der ebenfalls den islamischen Namen Abu Ilias al-Swisri trug, einen Konvertiten zum Islam, der sich später dem Islamischen Staat Terrorgruppe zwei Jahre später anschloss. Die Schweiz vereitelt den großen Terroranschlag des islamischen Staates, berichtet Le Temps.

Schweiz vereitelt den großen Terroranschlag des islamischen Staates

Der 25-jährige Al-Swisri hatte die Petit-Saconnex-Moschee besucht, wo er zwei weitere Radikale namens „PF“ und Ramzi traf, die sich ebenfalls seiner Terrorzelle des Islamischen Staates anschließen würden.

Im Jahr 2015 unternahmen sowohl al-Swisri als auch Ramzi eine Reise nach Syrien, wo sie sich mit einem Zweig des islamischen Staates trafen und Waffentraining erhielten. Die in Genf verbliebene PF beantragte, sich den beiden Männern in Syrien anzuschließen, wurde jedoch von al-Swisri darüber informiert, dass die Gruppe einen Angriff in der Schweiz planen wolle.

Al-Swisri soll Beziehungen zu mehreren weiteren in der Schweiz ansässigen Dschihadisten aufgebaut haben, die derzeit alle wie al-Swisri in kurdischen Gefangenenlagern inhaftiert sind und mit ihnen den Bombenanschlag geplant haben. Schweiz vereitelt den großen Terroranschlag des islamischen Staates.

Im Jahr 2018 sandte der amerikanische Geheimdienst eine Warnung an den Schweizer Geheimdienst bezüglich des Terroranschlags, der angeblich für April oder Mai 2019 geplant war. Die Verhaftung von zwei albanischen Migranten auf dem Weg nach Genf soll ebenfalls ein Faktor für die Aufklärung gewesen sein.

Details sind jedoch lückenhaft geblieben, da die Ermittler den Fall nicht gefährden wollten. Wichtige Details wurden verborgen gehalten, bis sie diese Woche von Le Temps enthüllt wurden.

Die Terrorzelle ist nicht die erste in der Schweiz. Im Jahr 2015 wurde von dem Journalisten Kurt Pelda bekannt, dass in der An’Nur-Moschee in der Stadt Winterthur bei Zürich eine Terrorzelle in Betrieb war.

Noch im Oktober letzten Jahres wurden elf mutmaßliche Dschihadisten von Schweizer Behörden festgenommen, darunter fünf Minderjährige. Schweiz vereitelt den großen Terroranschlag des islamischen Staates.

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