EU-Kommissarin: Weniger als ein Drittel der Scheinasylanten kehren freiwillig zurück

Offenbarung vom steuerfinanzierten Asyltourismus

Die EU-Kommissarin für Migration, Ylva Johansson, gab zu, dass nur ein Drittel der Scheinasylanten, die eine Ablehnung erhalten haben, in ihre Heimatländer zurückkehren – und weniger als ein Drittel geht freiwillig.

Die Anfang dieser Woche veröffentlichten Zahlen zeigten, dass es rund 70 Prozent der Scheinasylanten es schaffen, in der Europäischen Union zu bleiben, obwohl ihre Asylanträge abgelehnt wurden, so die EU-Kommissarin für Migration, Ylva Johansson.

„Wenn es darum geht, wie die EU-Mitgliedsstaaten den Prozess verbessern können, müssen sie sicherstellen, dass eine Ablehnungsentscheidung gleichzeitig mit einer Rückführungsentscheidung kommt“, sagte die EU-Kommissarin Johansson nach der Veröffentlichung des Berichts, so der schwedische Fernsehsender SVT.

„Das Recht, Asyl zu beantragen, ist fundamental. Die Menschen haben das Recht, dass ihr Fall angehört wird. Aber wir müssen auch ein funktionierendes Rückführungssystem haben. Und das ist der Grund, warum ich mich jetzt so sehr auf die Rückführungen konzentriere“, behauptete die EU-Kommissarin.

Der Bericht zeigte, dass im Jahr 2020 trotz der Wuhan-Virus-Pandemie und der von vielen Ländern verhängten Reisebeschränkungen insgesamt 110.000 Migranten illegal in die Europäische Union einreisten

Während Griechenland im Jahr 2020 einen dramatischen Rückgang der Asylsuchenden verzeichnete, erlebte Italien unter der Nachfolge-Regierung von Salvini einen stetigen Zustrom von Afrika-Migranten, insbesondere in den Sommermonaten auf die Insel Lampedusa.

Auch in Spanien, insbesondere auf den Kanarischen Inseln vor der Westküste Afrikas, gab es im vergangenen Jahr einen starken Anstieg der illegalen Afrika-Migration. Allein im November landeten dort rekordverdächtige 8.000 Migranten illegal.

Viele Länder haben in den letzten Jahren eine freiwillige Rückführung mit Unterstützung bei der Neuansiedlung angeboten, aber die Zahl der Migranten, die die verschiedenen Programme der EU-Mitgliedsstaaten angenommen haben, ist begrenzt.

Letztes Jahr begann Griechenland damit, Asylbewerbern auf den überfüllten Inseln in der Ägäis 2.000 Euro für die Rückkehr in ihr eigenes Land anzubieten. Wochen später nahmen etwa 130 Migranten das Angebot an und bestiegen Flüge zurück in den Irak.

Eine EU-Kommissarin meint: Weniger als ein Drittel der Scheinasylanten kehren freiwillig zurück. Welch ein Fortschritt im Denken der Eurokraten, aber trotzdem werden mehr als 70 % der wohlstandssuchenden Asyltouristen auf Kosten der Steuerzahler finanziert.