EU-Kommission warnt vor Rezession als folge, der verursachten Coronavirus-Hysterie

Die Europäische Kommission hat davor gewarnt, dass die gesamte Europäische Union aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Hysterie in eine historische Rezession geraten könnte.

Die Frühjahrsprognose der EU-Kommission geht davon aus, dass die Volkswirtschaften verschiedener Mitgliedstaaten der Europäischen Union aufgrund der wirtschaftlichen Turbulenzen und Folgen der selbst verursachten Coronavirus-Hysterie im Jahr 2020 insgesamt um bis zu 7,4 Prozent schrumpfen könnten.

Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni meinte am Mittwoch in Kommentaren, über die Euractiv berichtete: „Sowohl die Tiefe der Rezession als auch die Stärke der Erholung werden ungleichmäßig sein, bedingt durch die Geschwindigkeit, mit der Sperren aufgehoben werden können, die Bedeutung von Dienstleistungen wie dem Tourismus in jeder Wirtschaft und durch die finanziellen Ressourcen jedes Landes“.

Folgen der verursachten Coronavirus-Hysterie

Die EU-Kommission prognostiziert, dass Länder wie Italien, Griechenland und Spanien ihre Wirtschaft um bis zu neun Prozent schrumpfen könnten. Für Schweden, das nicht die gleichen strengen Sperrmaßnahmen wie andere Länder durchgesetzt hat, wird immer noch ein Rückgang von sechs Prozent vorhergesagt.

Die Arbeitslosigkeit in der gesamten EU wird voraussichtlich von 6,7 Prozent im Jahr 2019 auf neun Prozent im Jahr 2020 ansteigen und im nächsten Jahr eine leichte Erholung erleben, wobei eine Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent erwartet wird.

Schon vor dem Ausbruch des chinesischen Virus soll die Arbeitslosigkeit in Schweden gestiegen sein. In einem Bericht vom Januar wurde ein Anstieg der Arbeitslosenquote auf mindestens 7,2 Prozent vorhergesagt, und auch die Migrantenarbeitslosigkeit dürfte in diesem Jahr stark ansteigen.

Italien, eines der am härtesten vom Wuhan-Coronavirus betroffenen Länder in der Europäischen Union, hat eine Welle der Anti-EU-Stimmung unter seinen Bürgern über den Umgang Brüssels mit der Krise erlebt.

Eine Mitte April von der Firma Tecnè veröffentlichte Umfrage ergab, dass sogar 49 Prozent der Italiener sagten, dass ihr Land außerhalb der Europäischen Union besser dran sei.

Die Anti-EU-Haltung in Italien ist hoch geblieben, selbst nachdem sich die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, zweimal beim italienischen Volk für die unangemessene Reaktion der EU auf die Krise entschuldigt hat. Die EU-Kommission warnt vor Rezession als folge, der verursachten Coronavirus-Hysterie?

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