EU-Kommission verspricht, nach neuem Bericht dem Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken

Die Europäische Kommission hat geschworen, das Problem des demografischen Rückgangs in der Europäischen Union anzugehen, da 2019 das zweite Jahr in Folge war, in dem die Zahl der Todesfälle im politischen Block die Zahl der Geburten überstieg.

Während einige Länder, wie Irland und Frankreich, ein positives Geburten-zu-Tod-Verhältnis beibehalten haben, verzeichnen andere Länder der Europäischen Union, insbesondere in Osteuropa, weiterhin niedrige Geburtenraten und eine Bevölkerung, deren Durchschnittsalter weiter steigt.

EU-Kommission verspricht, nach neuem Bericht

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat ein Ressort geschaffen, um dieses Problem anzugehen, so ein Bericht der französischen Zeitung Le Figaro.

Wenn die derzeitigen demografischen Trends anhalten, könnte die Gesamtzahl der Europäer in 50 Jahren zwischen 2030 und 2070 um bis zu fünf Prozent sinken. Einem von der Europäischen Kommission veröffentlichten Bericht zufolge würde dies auch bedeuten, dass die EU bis 2070 18 Prozent ihrer Gesamtbevölkerung verlieren würde.

Auch die Kosten für die Altersversorgung werden den Prognosen zufolge rapide ansteigen, da 2070 voraussichtlich fast jeder dritte Europäer über 65 Jahre alt sein wird. Bis dahin werden voraussichtlich 13 Prozent über 80 Jahre alt sein.

EU-Kommission: Osteuropäische Staaten wie Bulgarien, Ungarn und Rumänien sehen sich nicht nur mit niedrigen Geburtenraten, sondern auch mit einer Abwanderung aus ländlichen Dörfern und Städten konfrontiert, da junge Menschen in größere Städte ziehen oder nach Übersee ziehen, um dort Arbeit zu finden.

EU-Kommission: Ungarn ist eines der wenigen EU-Länder, das einen familienfreundlichen Ansatz zur Bewältigung des demografischen Problems gewählt hat, indem es Familien mit drei oder mehr Kindern mit einem Darlehen in Höhe von 10 Millionen Forint (30.590 € ) für verheiratete Paare, das nach der Geburt von drei Kindern vergeben wird, einen Anreiz bietet.

Das Geld wurde von vielen Paaren für den Wohnungsbau verwendet, was zusammen mit garantierten Hypothekendarlehen mit Zinssätzen unter drei Prozent zu einem Anstieg der Immobilienverkäufe geführt hat. Familienfreundliche Maßnahmen haben zu Ergebnissen geführt, wobei die ungarische Familienministerin Katalin Novak berichtete, dass die Geburtenrate Anfang dieses Monats um 5,5 Prozent gestiegen sei.

Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken

Andere Länder wie Deutschland, Belgien und Schweden haben sich in erster Linie auf Massenmigration verlassen, um das Problem ihrer sinkenden Geburtenraten zu bekämpfen.

Anfang dieses Jahres berichtete Statistics Sweden, dass 73 Prozent des Bevölkerungswachstums des Landes im Jahr 2019 auf Massenmigration zurückzuführen waren. In Belgien war die Zahl sogar noch höher, da 90 Prozent des Wachstums auf Massenmigration zurückzuführen waren.

Bei der jungen Migrantenbevölkerung gab es in Ländern wie Schweden und Belgien in den letzten Wochen ethnische Spannungen, insbesondere nach dem Tod des schwarzen Amerikaners George Floyd in den Vereinigten Staaten.

In beiden Ländern kam es während der Black Lives Matter-Proteste zu Unruhen, ebenso wie in anderen Ländern mit hohem Migrantenanteil. In Ungarn und anderen Ländern mit einem viel geringeren Migrationshintergrund gab es im Vergleich dazu nur wenige Vorfälle.

EU-Kommission verspricht, nach neuem Bericht dem Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken? Aber wie? Kommt nun die rücksichtslose Umsetzung von Global Compact for Migration? 650000 umsiedlungswillige Migranten warten ja bereits in Libyen auf ihrer Reise von Afrika nach Europa.  Im Notfall kann ja die UN mit 80 Millionen Menschen aushelfen, die sich auf der Flucht befinden. 

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