Finnland: Schleusernetzwerk aus dem Nahen Osten ausgehoben

Bevölkerungswachstum durch Bevölkerungsaustausch

Der finnische Grenzschutz hat eine groß angelegte Operation gegen ein internationales Schleusernetzwerk aus dem Nahen Osten eingeleitet, das im Verdacht steht, die illegale Migration von Einwanderern aus dem Nahen Osten zu unterstützen.

Nach Angaben des finnischen Grenzschutzes wurden mehrere Verdächtige vom internationalen Schleusernetzwerk aus dem Nahen Osten festgenommen und verschiedene Häuser in der Stadt Lahti gestürmt und durchsucht.

Bevölkerungswachstum durch Bevölkerungsaustausch

Einem Bericht des öffentlich-rechtlichen finnischen Fernsehsenders Yle zufolge sollen die Mitglieder des Netzwerks im vergangenen Jahr die illegale Migration in das Land unterstützt haben.

Die Ermittler machten jedoch keine Angaben darüber, wie viele Personen verhaftet wurden, sondern gaben lediglich an, dass es sich um weniger als zehn Personen handelt. Sie äußerten sich auch nicht zur Nationalität der Festgenommenen, bestätigten aber, dass alle Verdächtigen einen festen Wohnsitz in Finnland haben und dass die nach Finnland geschleusten Migranten hauptsächlich aus dem Nahen Osten stammen.

Es wird vermutet, dass die Migranten an mehreren verschiedenen Orten ins Land gekommen sind, darunter an der Landgrenze im Südosten Finnlands und auf dem Luftweg in den Raum Helsinki.

Der Leiter der Ermittlungen, Antti Leskela, sagte, dass das Einschleusen der Illegalen nicht mit erzwungenem Menschenhandel in Verbindung stehe: „Natürlich wird das in einer solchen Situation in Betracht gezogen, aber aus Sicht der Ermittlungen gibt es keinen wirklichen Grund, Menschenhandel zu vermuten.“

Die Razzien kommen nur wenige Wochen, nachdem bekannt wurde, dass Finnland im Jahr 2020 eine Rekordzahl von Hilfesuchenden in Sachen Menschenhandel verzeichnete, von denen die meisten Opfer von Menschenhandel waren, die zur Arbeit in verschiedenen Branchen gezwungen wurden.

Terhi Tafari, eine leitende Beraterin des Zentrums gegen Menschenhandel, behauptete, dass möglicherweise Tausende von Menschen zur Zwangsarbeit nach Finnland gebracht wurden.

In den letzten Monaten wurden mehrere andere Migrantenhandelsnetzwerke zerschlagen, darunter ein großes Netzwerk in Frankreich, von dem angenommen wurde, dass es im letzten Jahr eine große Rolle bei illegalen Überfahrten über den Ärmelkanal gespielt hat. Finnland: Schleusernetzwerk aus dem Nahen Osten ausgehoben?

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