Flüchtling nach Säureattacke auf Schweizer Fotomodell verhaftet

Asylterrorismus

Ein 19-jähriger afghanischer Flüchtling ist in der Schweiz festgenommen worden, nachdem er eine 24-jährige Schweizerin in einer Tiefgarage mit Säure besprüht haben soll.

Nur drei Stunden nach dem Säureangriff konnte die Polizei einen Verdächtigen in dem Fall festnehmen, einen 19-jährigen afghanischen Flüchtling. Der Säureanschlag ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 7:53 Uhr in der Tiefgarage des Mehrfamilienhauses, in dem das Opfer in der Stadt Neuenburg lebt.

Das Opfer, Elise T., wurde unmittelbar nach der Attacke von einem Nachbarn gefunden. Nachdem sie um Hilfe geschrien hatte, versuchte der Nachbar, die Verätzungen mit Wasser zu behandeln, bis ein Krankenwagen vor Ort eintraf. Die 24-Jährige wurde in ein Krankenhaus in der Stadt Lausanne gebracht, berichtet die Schweizer Tageszeitung Blick. Die Zeitung zitiert Nachbarn, die das Fotomodell als „reizendes Mädchen, sehr hübsch“ beschrieben, das unlängst an Schönheitswettbewerben teilgenommen habe.

Flüchtling nach Säureattacke verhaftet

Nur drei Stunden nach dem Säureangriff konnte die Polizei einen Verdächtigen in dem Fall festnehmen, einen 19-jährigen afghanischen Flüchtling.

Georges-André Lozouet, Sprecher der Kantonspolizei Neuenburg, erklärte, die Polizei kenne das Motiv für den Säureangriff nicht und meinte: „Ob sich der afghanische Asylbewerber und das Opfer kennen und in welcher Beziehung sie zueinander stehen, kann ich derzeit nicht sagen.“

Ein Staatsanwalt hat ein Strafverfahren gegen den 19-jährigen afghanischen Flüchtling eröffnet und die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Hinweise und Zeugen, die die Säureattacke auf Schweizer Fotomodell gesehen haben könnten.

„Hotspot“ für Säureattacken

Der Fall kommt nur wenige Monate, nachdem Anwohner von Neuenburg die Polizei aufgefordert hatten, gegen kriminelle Migranten in der Gegend vorzugehen, und erklärten, dass sie die Angelegenheit selbst regeln würden, wenn nichts unternommen würde.

Säureangriffe sind in der Schweiz relativ selten, aber in Großbritannien sind sie in den letzten Jahren zu einem großen Problem geworden, insbesondere in London, das 2019 als „Hotspot“ für Säureattacken in der westlichen Welt eingestuft wurde.

Londons Metropolitan Police registrierte 2012 66 Säureangriffe, aber die Zahl stieg auf 752 im Jahr 2018, ein zehnfacher Anstiegt in nur sechs Jahren.

Der außerordentliche Professor für Kriminologie, Dr. Simon Harding, erklärte, dass Säure bei einer Reihe von verschiedenen Arten von Verbrechen verwendet wurde und erklärte: „London ist leider zum „Hotspot“ für Säureattacken in der westlichen Welt geworden.“

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