Illegale Migranten verklagen Unternehmen auf 1 Million Euro ,,Schadensersatz“ erfolgreich

Die Premiere in Frankreich!

 25 illegale Migranten hat über eine Million Euro gewonnen, nachdem sie ihren Arbeitgeber wegen „systematischer Rassendiskriminierung“ vor Gericht gestellt hatten.

Die 25 illegalen malischen Arbeitsmigranten waren beim Subunternehmer MT Bat Immeubles auf einer Baustelle an der Avenue de Breteuil in Paris beschäftigt. Obwohl sie illegal beschäftigt waren, konnten sie ihren Arbeitgeber wegen Diskriminierung verklagen und damit den ersten Sieg in einem solchen Fall in der französischen Rechtsgeschichte erringen, berichtet Le Parisien.

Jeder der 25 Malier erhielt 34.000 Euro und rund 3.000 Euro Lohn, was insgesamt etwas mehr als eine Million Euro ausmachte.

Rassendiskriminierung?

Die Beschwerden beim Subunternehmer MT Bat Immeubles begannen im September 2016, als ein Arbeitnehmer aufgrund unzureichender Sicherheitspraktiken ums Leben kam und ein anderer Arbeitnehmer sich das Auge verletzte, weil er keine angemessene Sicherheitsausrüstung trug.

Ein späterer Bericht der Arbeitsaufsichtsbehörde und der Organisation Défenseur des Droits, die gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz vorgeht, stellte fest, dass die Arbeitsbedingungen  im Unternehmen unmenschlich waren.

Aline Chanu und Camille Berlan, die Anwälte der illegalen malischen Arbeitsmigranten, erklärten: „Wir befinden uns im Herzen von Paris, mit Blick auf die Diskriminierung, und dort arbeiteten 25 illegale Migranten ohne Papiere, bezahlt unter dem Tisch, ohne den geringsten Vertrag, ohne jeglichen Schutz. Keine Handschuhe, keine Sicherheitsschuhe, keine Helme.“

Défenseur des Droits warf dem Unternehmen auch vor, illegale Arbeitsmigranten als ersetzbare, austauschbare Arbeitskräfte einzusetzen.

„Weil illegale Arbeitsmigranten in diesem Beruf als austauschbare Arbeitskräfte gelten: Sie heißen Mamadou!  Denn Ihr Chef sagte zu ihnen: Wenn Sie nicht glücklich sind, gehen Sie nach Hause. Es gibt viele andere illegale Arbeitsmigranten “: erklärt eine Gruppe illegale Migranten die Ihren Arbeitgeber erfolgreich auf 1 Million Euro Schadensersatz verklagt hatten. Weil das Gericht den Arbeitgeber wegen „systematischer Rassendiskriminierung“ für schuldig befunden hat.

In den letzten Jahren hat Frankreich einen Anstieg der illegalen Migration und der Asylsuchenden erlebt. Der in den letzten Jahren in Folge immer wieder Rekorde gebrochen hat.

2019 wird mit bis zu 140.000 Asylanträgen gerechnet, gegenüber 123.000 im Jahr 2018. Eine Premiere in Frankreich. Illegale Migranten verklagen Unternehmen auf 1 Million Euro Schadensersatz erfolgreich. Und das auch noch wegen Rassendiskriminierung.

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Beitragsbild: leparisien