In Paris: Antifa-Demonstranten kämpfen mit der Polizei am Tag der Bastille

Chaos in Frankreich, als Tausende von Demonstranten anlässlich des Tages der Bastille in Paris auf die Straßen strömten.

Antifa-Demonstranten kämpfen mit der Polizei am Tag der Bastille? Mitglieder der Anti-Macron-Reformbewegung „Gelbe Weste“ (Gilets Jaunes), der Antifa und andere Agitatoren des Schwarzen Blocks schlossen sich der Menge an, die sich schnell in Unruhen verwandelte, wobei Angriffe gegen die örtliche Polizei verübt wurden.

Am Tag der Bastille

Am Dienstag marschierten Tausende von Menschen am Tag der Bastille, dem französischen Nationalfeiertag, der den Jahrestag der Erstürmung der Bastille am 14. Juli 1789, dem symbolischen Beginn der Französischen Revolution, feiert, durch Paris.

Etwa 2.700 Menschen versammelten sich auf den Aufruf mehrerer Gewerkschaftsorganisationen, darunter die CGT und Solidaires sowie das Inter-Hospital Collective. Sie forderten, dass die Regierung nach dem chinesischen Coronavirus mehr Finanzmittel für die kassenbesetzten Krankenhäuser und das Gesundheitspersonal zusagen solle, so der französische Sender La Chaîne Info.

Wie schon bei den Prominenten des französischen Revolutionsbastiliums wurde die Szene von Gewalt durch radikale Linke überschattet. Die französische Polizei wurde von Schwarzblock-Unruhestiftern tätlich angegriffen, die Tränengaskanister und Behelfsraketen auf die Beamten warfen.

Auf Filmmaterial, das über soziale Medien verbreitet wurde, waren Demonstranten zu sehen, die die Antifa-Flagge schwenkten.

„Gelbe Westen, ultra-gelbe und beunruhigende Elemente sind in die Reihen der Demonstranten eingedrungen, um erniedrigende und vorsätzliche Gewalt zu begehen“, so eine Polizeiquelle gegenüber La Chaîne Info.

„Mehrere Gendarmen [Zivilpolizei] wurden gegen 15.30 Uhr angegriffen und mit Wurfgeschossen und Tränengas beworfen. Die Ruhe kehrte mehrmals wieder ein, bevor die Spannungen wieder aufflammten“, fügte die Quelle hinzu.

Als Reaktion auf den Gewaltausbruch sagte Éric Ciotti, Abgeordneter der Nationalversammlung für die liberal-konservative Partei Les Républicains: „Unsere Polizei wurde an diesem Nationalfeiertag in Paris von Barbaren gewaltsam angegriffen. Diese Eskalation der Gewalt gegen diejenigen, die uns schützen, ist unerträglich“.

„Wie lange werden wir das noch hinnehmen?“ Ciotti befragt.

In einem Fernsehinterview anlässlich des Bastille-Tags versprach der französische Präsident Emmanuel Macron, dass die Regierung zusätzlich zu den 460 Milliarden Euro (417 Milliarden Pfund Sterling bzw. 525 Milliarden Dollar), die zur Minderung der durch das chinesische Coronavirus verursachten wirtschaftlichen Schäden aufgewendet wurden, weitere 100 Milliarden Euro (91 Milliarden Pfund bzw. 114 Milliarden Dollar) zur Förderung der Wirtschaft ausgeben werde.

Die französische Wirtschaft wurde schwer getroffen, nachdem eine der strengsten Sperrmaßnahmen in Europa verhängt wurde. Bis Anfang 2021 werden schätzungsweise eine Million Menschen in die Arbeitslosenliste aufgenommen, die ohne das Virus beschäftigt gewesen wären.

„Wir werden Entlassungen haben, und wir werden einen Anstieg der Arbeitslosigkeit haben, einen massiven Anstieg“, sagte Macron gegenüber der Financial Times und versprach weitere Maßnahmen wie den Verzicht auf Sozialabgaben, um Arbeitsplätze und Lehrstellen für Schulabgänger zu fördern.

Macron sagte, dass die Regierung „einen Anti-Lay-Off-Plan“ einführen werde, der den Verzicht auf Sozialversicherungsabgaben und Lehrlingsausbildungsprogramme beinhalten werde, fügte Macron hinzu: „Die Priorität für diesen Sommer und für die Rückkehr zur Arbeit im Herbst sind Arbeitsplätze“.

„Zusätzlich zu den bereits angekündigten Geldern stellen wir mit diesem Sanierungsplan mindestens 100 Milliarden Euro zur Verfügung, um die Wiederbelebung der Industrie, des Umweltschutzes, der Kommunen, der Kultur und des Bildungswesens zu gewährleisten“, sagte er.

„Ich bin überzeugt, dass wir in 10 Jahren ein anderes Land aufbauen können“, sagte der französische Staatschef voraus.

Die Ausgabenzusagen von Herrn Macron trugen wenig dazu bei, die Unruhe unter den Beschäftigten im Gesundheitswesen und den linken Gewerkschaften zu unterdrücken.

Guillaume Rosey, Krankenschwester für Neurologie in Maubeuge, bezeichnete die vorgeschlagene Erhöhung der Löhne und Gehälter der Beschäftigten im Gesundheitswesen in Höhe von 183 € pro Monat als „unzureichend“, sagte er: „Wir haben eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 300 € gefordert“.

„Es gibt viele Dinge, die nicht diskutiert wurden, und wir können nicht zufrieden sein, bis sie gelöst sind“, fügte Rosey hinzu.

Gewalttätige Übergriffe gegen die Polizei sind bei Protesten in Frankreich inzwischen an der Tagesordnung.

Am 16. Juni wurde bei einer ähnlichen Demonstration von Beschäftigten des Gesundheitswesens festgestellt, dass militante Antifa-Aktivisten die Bereitschaftspolizei mit der Chemikalie Titantetrachlorid angegriffen haben, die sich bei ihrer Freisetzung in Titandioxid verwandelt und Salzsäure freisetzt.

Mindestens 24 Antifa-Krawallmacher wurden bei dem Protest verhaftet. In Paris: Antifa-Demonstranten kämpfen mit der Polizei am Tag der Bastille?

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