Iraker zum 17. Mal aus Dänemark deportiert

Ein 30-jähriger irakischer Migrant mit schwedischer Staatsbürgerschaft ist zum 17. Mal aus Dänemark deportiert worden, nachdem er immer wieder wegen Drogengeschäften ins Land kam.

Der 30-jährige Iraker wurde Anfang dieser Woche verhaftet, und die Polizei forderte nicht nur seine Abschiebung, sondern auch ein lebenslanges Verbot der Einreise nach Dänemark.

Die Verhaftung und die darauffolgende Deportation ist, die siebzehnte wie dänische Sicherheitsbehörden mitteilten. Der Drogensüchtige und geschäftstüchtige Iraker mit schwedischem Pass hat den Beamten gegenüber erklärt, dass er immer wieder zurückkommt, weil illegale Drogen in Dänemark leichter zu bekommen sind als im benachbarten Schweden, wo er dank der europäischen Einwanderungspolitik eine schwedische Staatsangehörigkeit erhalten hat, berichtet Ekstra Bladet.

Iraker aus Dänemark deportiert

Laut der Zeitung war der irakische Schwede letztes Jahr im Oktober verhaftet worden und hatte der Polizei einen gefälschten italienischen Führerschein als Ausweis vorgelegt. In einem Fall kam der Mann am selben Tag, an dem er aus einem schwedischen Gefängnis entlassen wurde, nach Dänemark und nutzte so den grenzlosen Raum der Europäischen Union für seine Geschäfte.

Im April 2018 wurde der Mann in Dänemark zu acht Monaten Haft verurteilt, abgeschoben und mit einem sechsjährigen Einreiseverbot belegt. Nur wenige Monate später wurde er zu 15 Monaten Haft verurteilt und das Einreiseverbot auf 12 Jahre erhöht.

Der Iraker wird außerdem beschuldigt, im Gefängnis von Vestre vier Beamte angegriffen zu haben, was er jedoch bestreitet.

Das Problem der Wiedereinreise von Migranten nach ihrer Abschiebung ist seit Jahren ein Problem in mehreren Ländern der Europäischen Union, wie z. B. in Deutschland, wo 2019 aufgedeckt wurde, dass Tausende von Migranten nach ihrer Abschiebung ins Land zurückgekehrt sind, einige von ihnen mehrfach.

Die Gesamtzahl der Migranten, die nach einer Abschiebung zurückkehrten, wurde seit 2012 mit 28.283 angegeben. Fast 5.000 der Gesamtzahl waren Migranten, denen zuvor Asyl verweigert worden war.

Im Vereinigten Königreich haben abgeschobene kriminelle Migranten angeblich das Asylrecht der Europäischen Union und Menschenrechtsgesetze genutzt, um im Land zu bleiben. Iraker zum 17. Mal aus Dänemark deportiert? Was sagt das über Gesetze und Strafen aus?

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