Irakischer Migrant nach Brandstiftung in Österreich verhaftet

Ein 45-jähriger irakischer Migrant wurde verhaftet, nachdem er unter dem Verdacht stand, im Zentrum von Graz mehrere Brände angezündet zu haben, unter anderem vor einem Bezirksgericht und im Rathaus.

Nach Angaben der Ermittler begannen die Angriffe am Amtsgericht Graz-West um 10.40 Uhr. Sprecherin Elisabeth Dieber sagte, der Migrant habe eine als brennbar bezeichnete Flüssigkeit in das Foyer des Gerichts gesprüht und Feuer gelegt, bevor er weglief, die österreichische Boulevardzeitung  Kronen Zeitung berichtet.
Kurz nach der ersten Brandstiftung wurde vor dem Grazer Rathaus ein weiteres Feuer Verdächtigen irakischen Migranten gelegt, das Christian Köberl, Sprecher des Grazer Bürgermeisters Seigfried Nagl, miterlebte. „Die Mitarbeiter haben es per Videoüberwachung gesehen und Alarm geschlagen“, sagte er den österreichischen Medien.
Köberl behauptete, dass drei Feuer gelegt worden seien und der Rauch der Feuer so stark gewesen sei, dass er nicht mehr als einen halben Meter vor seinem Gesicht sehen konnte.
Der Verdächtige irakische Migrant floh erneut aus dem Bereich, um in der Abteilung für Soziales und Familienrecht im vierten Stock eines anderen Regierungsgebäudes zu erscheinen, wo er erneut Feuer entfachte, sodass 150 Mitarbeiter aus dem Gebäude evakuiert werden mussten.
Der letzte Brandanschlag fand am nahe gelegenen Grazer Hauptbahnhof statt, wo der Verdächtige schließlich von der Polizei gefasst wurde, die einen Großeinsatz einschließlich eines Hubschraubers mobilisiert hatte.
Es wurden keine Verletzungen infolge der Brände gemeldet, und die Polizei gibt an, dass sie hinsichtlich des Motivs für die Angriffe immer noch unsicher sind, jedoch bisher jegliche Verbindung zu Terroristen ausgeschlossen haben.
Der Vorfall ist nur der jüngste Fall von Migrationsgewalt in Österreich seit dem Höhepunkt der Migrationskrise im Jahr 2015. Laut einem im vergangenen Jahr veröffentlichten Bericht sind Migranten bei mehr als der Hälfte der in der österreichischen Hauptstadt Wien begangenen Straftaten Verdächtige.
Angriffe von Migranten auf Regierung oder Polizei fanden auch in anderen von Massenmigration betroffenen Ländern statt, beispielsweise in Italien, wo ein nordafrikanischer Migrant eine Polizeistation in Mirandola in Brand steckte. Das Feuer führte zum Tod von zwei Menschen und verletzte mehr als ein Dutzend andere. Ein 45-jähriger irakischer Migrant wurde verhaftet, nachdem er unter dem Verdacht stand, im Zentrum von Graz mehrere Brände angezündet zu haben, unter anderem vor einem Bezirksgericht und im Rathaus.

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