Junge Muslime dreimal so oft antisemitisch und homophob wie Atheisten

Studien belegte Fakten zum demographischen Wandel der Gesellschaft

Junge französischsprachige Muslime in Europas Hauptstadt Brüssel sind laut einer belgischen Studie mindestens dreimal so häufig antisemitisch, homophob und sexistisch eingestellt wie ihre atheistischen Altersgenossen.

Die Studie über junge französischsprachige Muslime in Europas Hauptstadt Brüssel wurde diese Woche von Unterzeichnern eines Briefes hervorgehoben, der von der Zeitung L’Echo veröffentlicht wurde und in dem mehrere säkulare und feministische Aktivisten den jüngsten Vorstoß verurteilten, das Tragen des islamischen Schleiers in belgischen Schulen zu erlauben.

Die Anfang des Monats veröffentlichte 70-seitige Studie über junge französischsprachige Muslime in Europas Hauptstadt Brüssel, die von den Professoren der Freien Universität Brüssel (ULB) und des Institut d’Etudes Politiques de Paris Joël Kotek und Joël Tournemenne verfasst wurde, beschäftigte sich man mit religiösen Einstellungen in 38 Schulen der Region Brüssel im Vergleich mit Atheisten.

„Der Islam ist sogar, nach Meinung aller unserer Befragten, die Religion mit dem positivsten Image; das Judentum… das negativste“, so die Autoren in einer Zusammenfassung ihrer Ergebnisse.

Die Autoren fügen hinzu, dass muslimische Frauen oft noch konservativer zu sein schienen als muslimische Männer. Die Studie fand heraus, dass 40 Prozent der praktizierenden muslimischen Frauen die Idee ablehnten, einen jüdischen Partner zu heiraten, verglichen mit 29 Prozent der muslimischen Männer.

21 Prozent der Muslime sagen auch, dass die Zahlen des Holocaust übertrieben“ seien und über 35 Prozent glauben an Verschwörungstheorien, dass Juden mit den Freimaurern die Banken und die Medien kontrollieren“, und die Studie zeigte auch, dass 17 Prozent der römischen Katholiken dieser Aussage zustimmten.

Die Autoren sagten auch, dass junge „radikale“ römische Katholiken zweimal häufiger antisemitische Einstellungen und Überzeugungen vertraten als Nichtgläubige, fanden aber heraus, dass sogenannte „Kulturkatholiken“ im allgemeinen Meinungen vertraten, die sich nicht von atheistischen Ansichten unterschieden.

Eine andere Umfrage, die im Januar von der Jean-Jaurès-Stiftung veröffentlicht wurde, stellte fest, dass der religiöse Glaube in belgischen Schulen auf dem Vormarsch ist und dass 53 Prozent der Sekundarschullehrer „religiösem Druck“ ausgesetzt sind.

„Infolgedessen sind Angst und Selbstzensur heute die Markenzeichen des Berufs“, so die Autoren des von L’Echo veröffentlichten Briefes.

Die Studie kommt ein Jahr nachdem der populistische italienische Senator Matteo Salvini die Massenmigration von Muslimen nach Europa für den Anstieg des Antisemitismus auf dem Kontinent verantwortlich machte.

„Natürlich gibt es den Antisemitismus kleiner politischer Minderheiten – Nazis und Kommunisten“, sagte Salvini und fügte hinzu: „Aber jetzt verbreitet die massive Präsenz von Migranten aus muslimischen Ländern in Europa, unter denen sich viele Fanatiker befinden, die die volle Unterstützung bestimmter Intellektueller erhalten, den Antisemitismus auch in Italien.“

Die deutsche Bundeszentrale für politische Bildung (FACE) hat unterdessen die Islamophobie für den Anstieg antisemitischer Einstellungen innerhalb der muslimischen Gemeinschaft verantwortlich gemacht. Junge Muslime dreimal so oft antisemitisch und homophob wie Atheisten, so sagt es zu mindestens eine Studie. Aber was sagt es über die politisch geförderte Masseneinwanderung noch?

Beiträge die im Zusammenhang stehen könnten

Radikale Muslime wegen Terrorpläne gegen Gelbwesten vor Gericht

Frankreich sieht sich einer neuen Welle von ultrakonservativen Migranten aus Afghanistan gegenüber