Linksradikale Anarchisten beschuldigt, Büro der griechischen Konservativen in Brand gesetzt zu haben

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In Griechenland werden Linksradikale Anarchisten beschuldigt, am Wochenende ein lokales Büro der griechischen Regierungspartei Neue Demokratie im Athener Vorort Nea Filadelfeia in Brand gesetzt zu haben.

Der griechische Minister für Entwicklung und Investitionen, Adonis Georgiadis, hat den  Angriff der Linksradikalen Anarchisten am Sonntag auf der Social-Media-Plattform Twitter bekannt gegeben: „Die elenden Schläger der extremen Linken haben das Büro unserer Ortsgruppe in Nea Filadelfeia mit Molotow-Cocktails in Brand gesetzt.“

„Wir werden es wieder aufbauen und besser als zuvor, wir haben keine Angst vor ihnen!“ fügte Georgiadis hinzu, und zeigte mehrere Bilder vom ausgebrannten Büro.

Manifest

Laut der Website der griechischen Fernseh-Talkshow-Sendung Zougla verübte die Gruppe, die den Anschlag, als Reaktion auf die Inhaftierung des linksradikalen Terroristen Dimitris Koufontinas, der Anfang Januar in den Hungerstreik getreten war.

„Wir für unseren Teil haben die Pflicht, unseren Partner mit allen Mitteln zu unterstützen. Wenn die Forderungen nicht sofort erfüllt werden, werden die Angriffe sowohl [in der Intensität als auch in der Häufigkeit] intensiviert werden. Die Säulen und Krücken der städtischen Demokratie haben materielle Substanz“, soll die Gruppe erklärt haben, so die Sendung.

Letzten Monat verbot die Athener Polizei Proteste für den 59-jährigen Dimitris Koufontinas, der zu lebenslanger Haft für Morde verurteilt wurde, die zwischen 1975 und 200 begangen hatte,in einer Zeit wo er ein Mitglied der linksradikalen terroristischen Revolutionären Organisation 17. November (17N) war.

Die Terrorgruppe war für die Ermordung von mindestens 23 Menschen zwischen 1975 und 2000 verantwortlich, wobei ihr letztes Opfer, der britische Militärattaché Brigadegeneral Stephen Saunders, im Juni desselben Jahres in der Stadt Athen getötet wurde.

Der Angriff auf das Büro der Neuen Demokratie erfolgt knapp ein Jahr, nachdem zwei linksextreme Anarchisten in der Stadt Thessaloniki versucht hatten, das Haus eines ehemaligen griechischen Regierungsministers zu bombardieren.

Ein 27-jähriger Mand und seine 28-jährige Komplizin wurden von der Polizei gefasst, als der Mann versuchte, den in seinem Rucksack versteckten Sprengstoff zu zünden. Nach der Durchsuchung von vier Adressen, die mit dem Paar in Verbindung stehen, fanden die Ermittler vier weitere improvisierte Sprengsätze.

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