Mann mit „psychiatrischen Problemen“ schlägt französischen Priester während der Messe

Die verschwiegene Christenverfolgung in Europa

Ein Mann in den Zwanzigern, der als psychiatrisch auffällig beschrieben wird, hat einen Priester während der Messe in der französischen Stadt Colmar angegriffen und geschlagen.

Der Zwischenfall ereignete sich am Dienstag gegen 18:30 Uhr in der St. Paul’s Kirche an der Paris Avenue, als der Priester einen Mann, der in der Nähe des Altars saß, aufforderte, in einer Kirchenbank Platz zu nehmen.

Der Mann wurde sofort aggressiv und begann, Drohungen gegenüber dem Priester auszusprechen. Der Geistliche versuchte, den Mann zu beruhigen, und als Reaktion darauf gab er dem Geistlichen einen Kopfstoß, schlug ihn und stieß ihn zu Boden, berichtet L’Alsace.

Gemeindemitglieder griffen ein, um dem Priester zu helfen und den Mann zu überwältigen, bis die Polizei eintraf. Als die Beamten kamen, bat der Verdächtige um ihre Waffen, damit er den Geistlichen töten konnte.

Während der Mann weder dem Geistlichen noch den Kirchenbesuchern bekannt war, ist er den Behörden wegen Gewalttätigkeit und anderer krimineller Handlungen bekannt. Er ist laut der Zeitung bereits vorbestraft.

Die örtliche Staatsanwaltschaft hat eine psychiatrische Untersuchung angeordnet, nachdem der Mann während des Polizeigewahrsams psychische Probleme zeigte und deshalb in eine Gesundheitseinrichtung eingewiesen wurde.

Die Ermittler behaupteten auch, dass es bisher „nichts im Verhalten dieses Mannes gibt, was darauf hindeutet, dass diese Taten im Zusammenhang mit einer religiösen Radikalisierung oder aus rassistischen Gründen begangen wurden“.

In den letzten Jahren gab es in Frankreich mehrere Angriffe auf Geistliche, darunter die Tötung von Pater Jacques Hamel im Jahr 2016 durch zwei radikal-islamische Terroristen.

Im Oktober letzten Jahres tötete ein tunesischer illegaler Einwanderer bei einem Terroranschlag in Nizza drei Menschen in einer Kirche und setzte Frankreich auf die höchste Terrorwarnstufe.

Nur einen Tag später erschoss ein einsamer Mann in Lyon einen griechisch-orthodoxen Priester mit einer abgesägten Schrotflinte. Der 40-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und gab später den Angriff zu, da er angeblich persönliche Probleme mit dem Geistlichen hatte.

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