Massenimpfung gegen COVID-19: Impfexperte warnt vor „katastrophale Folgen“

Vorprogrammierter Völkermord

Weltweit warten noch hunderte Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs auf ihre Verabreichung. Nach Ansicht der Experten würde nur eine flächendeckende Impfung eine vermeintliche Rückkehr zur Normalität ermöglichen. Doch der Experte Geert Vanden Bossche warnt vor den „katastrophalen Folgen“ der Massenimpfung gegen COVID-19. Seine aufgestellten Hypothesen sind keineswegs unumstritten.

In der Branche ist Geert Vanden Bossche  der Warnente Wissenschaftler vor den „katastrophalen Folgen“ der Massenimpfung gegen COVID-19 alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Sein beruflicher Werdegang liest sich wie ein Bilderbuch der Pharmaindustrie, der Impfstoffkunde und der Virologie. Darunter finden sich bekannte Namen wie die Impfallianz Gavi (früher: Global Alliance für Impfstoffe und Immunisierung), GlaxoSmithKline Biologicals, die Stiftung von Software-Mogul Bill Gates und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung.

Nun hat sich der Experte in der Debatte um die sogenannten Corona-Impfstoffe“ zu Wort gemeldet, die weltweit zu Hunderten von Millionen im Umlauf sind. Allerdings tat er dies nicht als Lobbyist für die inzwischen weit verbreiteten der Massenimpfung gegen COVID-19, sondern als scharfer Kritiker der diesbezüglichen Vorgehensweise.

Auf einem Symposium in der US-Stadt Ohio sprach der promovierte Veterinärmediziner unter dem Titel „Warum sollten die aktuellen COVID-19-Impfstoffe während einer Pandemie nicht eingesetzt werden.“

Die Kernaussage seiner Ausführungen ist, dass es für ihn nicht möglich ist, sich ein Szenario vorzustellen, in dem eine entsprechende Massenimpfung gegen COVID-19 nicht zu einer „katastrophalen Verschlimmerung der Pandemie mit COVID-19 führen würde.“

Dem Belgier fällt es offenbar ebenso schwer zu begreifen, warum das, was für ihn offensichtlich ist, nicht angesprochen wird. Stattdessen konzentrierten sich Impfgegner, Mediziner und Wissenschaftler nur auf die (positiven) kurzfristigen Ergebnisse und Effekte auf individueller Augenhöhe.

„Niemand scheint sich mit den Folgen und Risiken einer Massenimpfung gegen COVID-19 auf der Ebene der menschlichen Bevölkerung zu befassen (die sich meines Wissens recht bald manifestieren werden).“

Inzwischen scheint es unbestritten zu sein, dass – je öfter SARS-CoV-2 auf ein menschliches Immunsystem trifft, das bereits mit dem Virus in Kontakt war – „desto wahrscheinlicher, verdrängen neue Varianten die Alte“.

Er frage sich, so der Impfexperte, warum sich niemand mit diesem alles andere als „unbekannten“ Phänomen des sogenannten „Immunen Fluch“ beschäftige. Dies sei vor allem deshalb verwunderlich, weil COVID-19 die angeborene Immunantwort des Menschen bereits überwunden habe, was sich gerade in mehreren neu auftauchenden, viel infektiöseren Virusvarianten (wahrscheinlich durch die weltweite Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen) widerspiegelt.

In der Tat wurde dieses Phänomen der „Immun-Escape“ durch die neu aufgetauchten Varianten und auch durch die „Immunflucht“ im Zusammenhang mit der Mutation der Spike-Proteine bereits diskutiert. Das bedeutet, dass Menschen, die bereits eine sogenannte Corona-Infektion durchgemacht haben, dadurch vermutlich anfälliger für eine Neuinfektion werden. Als Konsequenz müssten die Corona-Impfstoffe aktualisiert werden. So verwies MDR auf eine Studie eines internationalen Forschungskollegiums unter Leitung der Universität Oxford und der Universität São Paulo:

„Das jüngste Auftreten von Varianten mit mehreren gemeinsamen Mutationen in Spike gibt Anlass zur Besorgnis über die Evolution zu einem neuen Phänotyp, der möglicherweise mit einer erhöhten Übertragbarkeit oder Neigung zur Neuinfektion von Individuen einhergeht.“

Allerdings, so heißt es in dem Artikel vom 19. Januar weiter, sei noch nicht bewiesen, „ob es diesen Immunfluch wirklich gibt. Die Ursache könnte auch eine „schwächelnde Immunität der Menschen“ sein, wie zum Beispiel in Manaus, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas:

„Der Anstieg in Manaus beispielsweise könnte auch einfach in einer nachlassenden Immunität der Menschen begründet sein, erklärt der Oxford-Epidemiologe Oliver Pybus.“

Für sehr unwahrscheinlich hält dagegen der Münchner Infektiologe Christoph Spinner Escape-Mutationen in diesem Zusammenhang. Er verweist auf andere Krankheiten, etwa Masern oder Hepatitis B. „Es hat sich gezeigt, dass Fluchtmutationen nach der Impfung möglich sind, aber sehr selten. Bei diesen Krankheiten, sagt er, „hat sich gezeigt, dass Fluchtmutationen nach der Impfung möglich sind, aber sie sind sehr selten und in der Regel viel schwieriger zu etablieren.

Dennoch geht Vanden Bossche davon aus, dass die Massenimpfung gegen COVID-19, die überall geplant sind oder bereits stattgefunden haben, die (adaptive) Immunflucht weiter verstärken werden. Keiner der derzeit verwendeten SARS-CoV-2-Impfstoffe sei in der Lage, die Übertragung der viralen Varianten zu verhindern, sagte er.

„Je mehr wir die Massenimpfung gegen COVID-19 zur Immunisierung von Menschen inmitten einer Pandemie einsetzen, desto infektiöser wird das Virus werden.“

Dementsprechend ist es ein Teufelskreis, denn mit der möglichen Zunahme der Infektiosität steigt auch die „Wahrscheinlichkeit, dass das Virus gegen die Impfstoffe resistent wird“, so der Experte für die Erforschung und Entwicklung von Impfstoffen. Und diese Erkenntnis sei keineswegs „Raketenwissenschaft“, sondern Grundwissen für Studienanfänger in der Impfstoffkunde, sagte er.

Um dem selektiven Immundefekt durch die erwähnten Impfstoff-Antikörper durch Fluchtmutationen gänzlich zu entgehen, müsste das hochgradig wandlungsfähige SARS-CoV-2-Virus nur noch einige weitere Mutationen in seiner Rezeptor-Bindungsdomäne hinzufügen.

„Ich bin mehr als besorgt über die katastrophalen Auswirkungen der Massenimpfung gegen COVID-19, die dies auf unsere menschliche ‚Rasse‘ haben werden.“

Diese Befürchtung rechtfertigt Vanden Bossche mit der Angst, dass die millionenfach verabreichten Impfstoffe nicht nur ihre Wirkung verlieren, sondern dass die Menschen auch ihre “ varianten-unspezifische“ und angeborene Immunantwort verlieren. Das liegt nach Ansicht des Impfexperten daran, dass die nach einer Impfung im Körper vorhandenen Impfstoff-Antikörper die natürlichen Antikörper bei der Bindung an COVID-19 verdrängen (outcompetieren) – auch wenn deren Affinität für die Virusvariante relativ gering ist.

Das Argument von Vanden Bossche ist laut dem Wissenschaftspublizisten Edward Nirenberg allerdings „absoluter, unverblümter Blödsinn“. Er schreibt über die Thesen des Belgiers eine ausführliche Kritik. Im Kern basierten Vanden Bossches Aussagen auf der Annahme, „dass COVID-19-Impfstoffe keinen signifikanten Einfluss auf die Übertragung haben.“ Dies wurde jedoch in mehreren Studien wiederholt widerlegt.

Voller Sorge, so Vanden Bossche, habe er „alle relevanten Gesundheits- und Regulierungsbehörden“ kontaktiert, darunter die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC), die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) und andere. Er hatte darum gebeten, dass seine „Bedenken aufgegriffen werden und dass sofort eine Diskussion über die katastrophalen Folgen eröffnet wird, die ein weiteres Entweichen von COVID-19 haben würde.“

Mit einem entsprechenden offenen Brief wandte sich Insider Vanden Bossche am 6. März über Twitter an die WHO:

„In diesem beklemmenden Brief setzte ich meinen gesamten Ruf und meine Glaubwürdigkeit aufs Spiel.“

Laut eigener Angabe hat er jedoch keine Rückmeldung von irgendeiner relevanten Stelle erhalten. Wie eine Reihe von Reaktionen auf Twitter zeigen, sind die Äußerungen des Experten keineswegs unumstritten.

Nach der Veröffentlichung seiner Theorien wurden sofort kritische Stimmen laut – zum Beispiel über die mögliche Motivation des Impfexperten für seinen dramatischen Aufruf. So hat sich Vanden Bossche in den letzten zehn Jahren mit der Erforschung eines grundlegend neuen Impfkonzepts mit sogenannten natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) beschäftigt. Das sind Impfstoffe auf der Basis von Zellen, die das angeborene Immunsystem darauf „trainieren“ sollen, polyspezifisch zu reagieren (z.B. auf verschiedene Varianten oder Epitope unterschiedlicher Viren).

Der von Vanden Bossche ebenfalls propagierte Impfstoff-Ansatz steht im Gegensatz zu den heute gebräuchlichen antigenbasierten Impfstoffen. So argumentiert Vanden Bossche zum Beispiel:

„Im Gegensatz zum infektiösen zirkulierenden Virus enthalten aktuelle Impfstoffe entweder kein kritisches Killerzellmotiv oder aktivieren keine dedizierten Killerzellen.“

Auf dieser Grundlage ist es also selbstverständlich – da ist sich Vanden Bossche sicher ist -, dass impfinduzierte Immunantworten unweigerlich zu einem dramatischen Anstieg der Morbiditäts- und Mortalitätsraten in der gesamten menschlichen Bevölkerung führen werden.

Wenngleich Dr. Vanden Bossche bestreitet, eine eigene wissenschaftliche Agenda zu verfolgen, so widerspricht seine Forschung nach Ansicht einiger ebenfalls nicht unumstrittener Kritiker doch der Tatsache, „dass unsere hoch entwickelten und hocheffektiven Immunsysteme gut funktionieren und keine Unterstützung durch die biomedizinisch-pharmazeutische Industrie benötigen.“

Vanden Bossche wird deshalb nicht zuletzt mit dem Vorwurf konfrontiert, er bediene „mit seinen Argumenten für das Impfen eine Anti-Impf-Stimmung.“ Für diejenigen, die nach wissenschaftlichen Argumenten suchen, um ihr Misstrauen der Massenimpfung gegen COVID-19 zu untermauern, hat Vanden Bossche, so einige Kritiker des Pharmaexperten, „vielleicht eine unvollkommene, aber dennoch nützliche Artikulation des Problems geliefert.“ So kommentiert zum Beispiel Dr. Robert Verkerk, Gründer der britischen Allianz für natürliche Gesundheit:

„Für mich sind seine Behauptungen angesichts der Ungewissheit und Komplexität der involvierten Wissenschaft übermäßig nachdrücklich und unzureichend evidenzbasiert.“

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