Laut UN-Migrationsbehörde sterben 58 Afrika-Migranten Richtung Europa vor Mauretanien

Laut UN-Migrationsbehörde sterben 58 Afrika-Migranten Richtung Europa, als ein Schleuser Boot vor der nordwestafrikanischen Küste von Mauretanien kentert.

Mindestens 58 Afrika-Migranten sind tot, nachdem ein Schleuser Boot Dutzende von Migranten im Atlantik vor der westafrikanischen Nation Mauretanien gekentert ist, teilte die UN-Migrationsbehörde am Mittwoch mit.

Das Boot, das mindestens 150 Afrikaner beförderte, hatte wenig Treibstoff, als es sich Mauretanien näherte, teilte die Agentur mit.

Laut UN-Migrationsbehörde sterben 58 Afrika-Migranten Richtung Europa vor Mauretanien
Luftlinie: Von Gambia nach Spanien

Es hieß, 83 Afrika-Migranten seien an Land geschwommen und die mauretanischen Behörden in der nördlichen Stadt Nouadhibou hätten den Überlebenden geholfen.

Überlebende berichteten, dass das Boot mit Frauen und Kindern am 27. November Gambia verlassen hatte.

Richtung Europa

Es war eine der tödlichsten Katastrophen in diesem Jahr unter Afrika-Migranten, die versuchten, die gefährliche Reise nach Europa zu unternehmen.

„Die mauretanischen Behörden koordinieren bei der tödlichen Katastrophe sehr effizient mit den derzeit in Nouadhibou tätigen Agenturen“, sagte Laura Lungarotti von der Migrationsagentur.

Es gab keine sofortige Erklärung von Behörden in Gambia, einer kleinen westafrikanischen Nation, aus der sich viele Afrikaner in der Hoffnung auf ein Erreichung Europas aufgemacht haben.

Die Küstennation wurde in diesem Jahr durch den Zusammenbruch des britischen Reiseunternehmens Thomas Cook erschüttert.

Zu der Zeit berief Gambias Tourismusminister die Regierung ein Dringlichkeitstreffen zum Zusammenbruch ein, während einige Gambier sagten, die Schließung könne verheerende Auswirkungen auf den Tourismus haben, der mehr als 30 Prozent des BIP ausmacht.

Obwohl in Westafrika einige der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften des Kontinents beheimatet sind, ist es schwierig, genügend Arbeitsplätze für die wachsende junge Bevölkerung zu schaffen.

Infolgedessen packen Afrikaner weiterhin tückische Routen an, um nach Europa zu gelangen.

Laut UN sind zwischen 2014 und 2018 mehr als 35.000 gambische Migranten nach Europa gekommen.

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