Menschenschmuggler werben über Facebook für fingierte „Kreuzfahrten“ nach Europa

Menschenschmuggler in der Türkei werben angeblich unter dem Deckmantel gefakter „Kreuzfahrten“ auf der Social-Media-Plattform Facebook für ihre Dienste und bieten an, Migranten für 5.500 Euro nach Italien zu verschiffen.

Die Reisen der Menschenschmuggler werden auf einer Facebook-Seite mit der Bezeichnung „The Road to Europe“ als drei- bis viertägiger Ausflug an Bord einer Yacht von der Türkei zur sizilianischen Küste beworben, wobei Erwachsene den vollen Preis zahlen, Kinder zwischen vier und zehn Jahren den halben Preis und Kinder unter drei Jahren eine kostenlose Fahrt erhalten.

„Kreuzfahrten“ nach Europa?

Nach einem Bericht der italienischen Zeitung Il Giornale bieten die Menschenschmuggler auch eine Überfahrt von Serbien nach Österreich an, die als „Campingtrip“ für 4.000 Euro beworben wird. Eine weitere Überfahrt auf dem Seeweg wird für Migranten auf der griechischen Insel Rhodos für deutlich günstigere 2.100 Euro angeboten.

Die Zeitung behauptet auch, dass die Menschenschmuggler gefälschte Pässe und Visa für jedes Land anbieten, das die Migranten besuchen wollen. Die Kosten für europäische Visa betragen 9.000 € und 11.000 € für das Vereinigte Königreich. Die Schmuggler bieten auch gefälschte Führerscheine und andere Lichtbildausweise für zwischen 500 und 800 Euro an.

In den vergangenen Jahren haben die Menschenschmuggler ähnliche „All-Inclusive“-Pakete für Migranten angeboten, die über genügend Bargeld verfügen, um sich diese zu leisten.

Im Jahr 2019 beschrieben Ermittler den „erstklassigen“ Schmuggeltrend, der bis zu 10.000 Euro pro Person kostet. Im Jahr 2017 behauptete ein in Marokko lebender Kameruner, dass Schmuggler ähnliche Pakete anbieten würden, um nach Spanien zu gelangen.

„Denken Sie darüber nach, mit mehreren hundert Flüchtlingen können Sie an einem Tag mehr als eine Million Euro verdienen“, sagte der Mann.

Facebook wurde in der Vergangenheit auch von Menschenschmugglern genutzt, um für ihre Dienstleistungen zu werben, von denen viele von den Schmugglern als „Reisebüros“ bezeichnet wurden.

Die Aktivität von Schmugglern auf Facebook und dessen verschlüsselten Nachrichtendienst Whatsapp wurde von der Internationalen Organisation für Migration der UNO zur Kenntnis genommen und kritisiert. Menschenschmuggler werben über Facebook für fingierte ‚Kreuzfahrten‘ nach Europa? Kann man die Dritte Welt Einwanderungsgesellschaft eigentlich für die Dummheit der europäischen Politiker verurteilen?

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