Merkel rät davon ab, Truppen aus Afghanistan nach Hause zu holen
Globalisierten begrüßen die Zusammenarbeit mit Joe Biden

Die deutsche Regierung hat sich gegen den Plan von Präsident Donald Trump ausgesprochen, amerikanische Truppen aus Afghanistan nach Hause zu holen, mit dem Argument, ein Ende des längsten amerikanischen Krieges sei zu „überstürzt“.

Mitglieder der Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel sagten, dass die von Präsident Trump geplante Reduzierung der amerikanischen Militärpräsenz in Afghanistan von 4.500 auf 2.500 Soldaten bis zum 15. Januar die Friedensverhandlungen zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung gefährden würde. Merkel rät davon ab, Truppen aus Afghanistan nach Hause zu holen?

Das sagte Bundesaußenminister Heiko Maas: „Es sollte nicht selbstverständlich sein, dass diese beiden Seiten nach jahrzehntelangem Konflikt am Verhandlungstisch sitzen und konstruktive Gespräche miteinander aufnehmen.

„Deshalb sollten wir nicht noch mehr Hürden aufbauen, zu denen ein voreiliger Ausstieg aus Afghanistan führen würde“, sagte er.

Truppen aus Afghanistan nach Hause zu holen?

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer argumentierte, es dürfe keine Reduzierung der NATO-Streitkräfte im Land geben, wenn es nicht zu einem Friedensabkommen komme: „Das ist nach wie vor die Grundlage, auf der wir arbeiten.

Die Bundeswehr hat sich nach den Terroranschlägen vom 11. September den Koalitionsbemühungen in Afghanistan angeschlossen. Auf ihrem Höhepunkt entsandte Deutschland 5.000 Soldaten in das südasiatische Land, inzwischen sind rund 1.250 Soldaten im Einsatz.

Im Jahr 2015 wurden die deutschen Soldaten aus den Kämpfen abgezogen und dienen nun als Unterstützungseinheiten und helfen bei der Ausbildung der afghanischen Armee. Seit Beginn des Krieges haben rund 59 deutsche Soldaten ihr Leben verloren, während über 2.400 Zivilisten des US-Militärs und des Verteidigungsministeriums in Afghanistan starben und weitere 20.721 verwundet wurden.

Der konservative deutsche Abgeordnete Roderich Kiesewetter sagte im September, die Vereinigten Staaten seien „moralisch verpflichtet“, das afghanische Militär und die Zivilgesellschaft wieder aufzubauen: „Ein übereilter und voreiliger Abzug würde nur zum Zusammenbruch der gesellschaftlichen Strukturen und zur Rückkehr organisierter Gewalt aller Art führen“.

Die Deutschen scheinen jedoch nicht daran zu denken, die Lücke, die ein möglicher amerikanischer Rückzug hinterlässt, mit eigenen Kräften zu füllen.
Der deutsche Widerstand gegen einen Abzug in Afghanistan erfolgt, nachdem NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg versprochen hatte, die NATO-Streitkräfte im Land zu behalten.

Gefahrenabwehr?

„Der Preis für einen zu frühen oder unkoordinierten Abzug könnte sehr hoch sein“, sagte Stoltenberg am Dienstag und fügte hinzu: „Wir haben jetzt weniger als 12.000 NATO-Soldaten in Afghanistan, und mehr als die Hälfte davon sind Nicht-US-Streitkräfte“, sagte Stoltenberg am Dienstag.

„Wir sind gemeinsam nach Afghanistan gegangen. Und wenn die Zeit reif ist, sollten wir gemeinsam in koordinierter und geordneter Weise abziehen. Ich zähle darauf, dass alle NATO-Verbündeten dieser Verpflichtung im Interesse unserer eigenen Sicherheit nachkommen“, verkündete er.

GENERALSEKRETÄRIN Stoltenberg warnte davor, dass Afghanistan im Falle einer Truppenreduzierung zu einem Nährboden für internationalen islamischen Terror werden würde und dass ISIS versuchen würde, ihr sogenanntes Kalifat im Land wiederherzustellen. Merkel Deutschland rät davon ab, Truppen aus Afghanistan nach Hause zu holen?

Während der Amtszeit von Präsident Trump hat er Deutschland häufig kritisiert, weil es seinen NATO-Verpflichtungen nicht nachgekommen ist.

Das wohlhabende Machtzentrum Europa hat es bisher versäumt, die für 2014 vereinbarten NATO-Militärausgaben in Höhe von 2 Prozent des BIP zu erfüllen. Deutschland hat sich mehr oder weniger offen geweigert, dieser Verpflichtung nachzukommen, und erklärt, dass es lediglich „hofft“, das Ausgabenziel bis 2031 zu erreichen.

Im vergangenen Jahr gab das Land nur 1,38 Prozent seines BIP für die Verteidigung aus, so die jüngsten vom Militärbündnis veröffentlichten Ausgabenzahlen.

Der damalige amerikanische Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, erklärte im Jahr 2018, Deutschland sei „bemitleidenswert“ bei der Erfüllung seiner militärischen Verpflichtungen im Rahmen des Bündnisses gewesen.

„Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in Europa. Sie sind eine Verpflichtung gegenüber der NATO eingegangen, und sie sollten diese Verpflichtung ernst nehmen; sie ist eine multilaterale Institution, die den Verbündeten die Freiheit garantiert“, sagte Grenell. Merkel Deutschland rät davon ab, Truppen aus Afghanistan nach Hause zu holen?

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