Merkels Partei und rechtsextreme AfD bei Regionalwahl abgestraft
Rechter Flügel der AfD, Großplastik von Jaques Tilly.

Merkels Partei und rechtsextreme AfD soll nach rassistischen Morden in Hanau aus Hamburg entfernt werden

Die Wähler gaben den Konservativen von Angela Merkel am Sonntag ihr schlechtestes Ergebnis in Hamburg. Sie bestraften sie dafür, dass sie in einem östlichen Bundesstaat mit der Rechten geflirtet und einen Führungskampf ausgelöst hatte. Merkels Partei und rechtsextreme AfD bei Regionalwahl abgestraft.

Die projizierten Ergebnisse zeigten auch, dass die rechtsextreme Alternative für Deutschland vier Tage nach dem Tod von 11 Menschen, darunter er selbst, in der westlichen Stadt Hanau aus dem Hamburger Parlament ausgeschlossen werden würde.

Es wäre das erste Mal, dass die Partei, die von der Wut über die offene Migrationspolitik von Frau Merkel, insbesondere im ehemaligen kommunistischen Osten, profitiert hat, aus einer Staatsversammlung ausgeschlossen wurde.

„Nazis raus“, sangen Anhänger der siegreichen Sozialdemokraten (SPD) und Grünen, als sie in Deutschlands zweitgrößter Stadt feierten.

Merkels Partei und rechtsextreme AfD

Die beiden werden weiterhin gemeinsam im nördlichen Stadtstaat regieren.

Die konservativen Christdemokraten (CDU) litten darunter, dass die Parteivorsitzende und der Schützling von Frau Merkel, Annegret Kramp-Karrenbauer, sagte, sie würde beiseite treten, das Rennen um die Nachfolge der Kanzlerin aufblasen und die Partei in Aufruhr versetzen.

Die CDU rutschte mit 11,3 Prozent auf den dritten Platz. Die AfD lag mit 4,7 Prozent auf dem letzten Platz, knapp unter der 5-Prozent-Schwelle, die für den Eintritt ins Landtag erforderlich war.

Der Schritt von Frau Kramp-Karrenbauer erfolgte, nachdem sich ein östlicher Zweig der CDU der nationalen Partei widersetzt und mit der AfD abgestimmt hatte, einen Ministerpräsidenten einer dritten Partei einzusetzen, wodurch ein Nachkriegskonsens unter etablierten Parteien gebrochen wurde, die rechtsextreme Partei zu meiden. Merkels Partei und rechtsextreme AfD bei Regionalwahl abgestraft?

„Es ist ein bitterer Tag für die CDU in Deutschland und ein historisch schlechtes Ergebnis in Hamburg“, sagte Parteisekretär Paul Ziemiak.

Bei Regionalwahl abgestraft

Das CDU-Führungsteam trifft sich am Montag und Frau Kramp-Karrenbauer wird voraussichtlich einen Zeitplan für eine Entscheidung über den Parteivorsitz und möglicherweise den Kanzlerkandidaten festlegen.

Vier oder fünf Kandidaten kämpfen um die Jobs.

Frau Merkel, seit fast 15 Jahren Kanzlerin, hat angekündigt, dass sie bei den nächsten Wahlen, die bis Oktober 2021 stattfinden sollen, nicht mehr kandidieren wird.

Vorläufige Ergebnisse des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ZDF haben die SPD, die die Macht mit den Konservativen auf Bundesebene teilt, gegenüber der letzten Abstimmung im Jahr 2015 um rund 7 Punkte gesenkt, aber mit 37,8 Prozent immer noch die mit Abstand größte Partei.

Die Grünen waren die größten Gewinner, was ihre nationale Stärke widerspiegelte, die von wachsenden Ängsten vor dem Klimawandel getrieben wurde.

Sie verdoppelten ihre Stimme ungefähr auf 25,4 Prozent und der nationale Co-Vorsitzende Robert Habeck erklärte es für ein „fantastisches Ergebnis“.

National stehen die Grünen hinter dem konservativen Block an zweiter Stelle, und viele Kommentatoren erwarten, dass sie eine Rolle in der nächsten Bundesregierung spielen. Merkels Partei und rechtsextreme AfD bei Regionalwahl abgestraft?

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