Migrantenarzt wegen sexueller Nötigung angeklagt

Integration

Ein irakischer Migrantenarzt in der französischen Gemeinde Bourges, der von einer Patientin der sexuellen Nötigung beschuldigt wurde, behauptet es gebe eine „rassistische Verschwörung“ gegen ihn.

Die Staatsanwaltschaft von Bourges hat nur eine einjährige Bewährungsstrafe und ein zweijähriges Berufsverbot für den 80-jährigen Migrantenarzt Dr. Fadhil Almosawy beantragt, der beschuldigt wird, eine seiner Patientinnen im November 2019 sexuell genötigt zu haben.

Das mutmaßliche Opfer in dem Prozess gab an, die Praxis des Arztes am Morgen des 25. November aufgesucht zu haben, da sie sich angeblich unwohl fühlte und bereits zwei Wochen zuvor dort gewesen war, berichtet die Zeitung Le Berry Républicain.

„Er hat mich gezwungen, mich auf den Untersuchungstisch zu legen“, erzählte die Frau den Ermittlern. „Er schob seine Hände unter meine Kleidung und massierte meinen Bauch. Dann die Schultern, den Kopf, den Rücken … und mein Gesäß, meine Beine. Er riet mir, am Abend wiederzukommen, ich sollte mich fein machen, um mit dem Migrantenarzt zum Essen gehen. Ich bin ohne Rezept weggegangen, er hat mich nicht nach meiner Gesundheitskarte oder nach einer Bezahlung gefragt“, erzählt sie.

Nur Stunden später berichtete die Frau ihren Eltern von dem angeblichen Missgeschick und reichte eine Strafanzeige ein. Der irakische Migrantenarzt Dr. Almosawy, der seit 46 Jahren als Arzt in Bourges praktiziert, ist nicht vorbestraft, hatte aber schon einmal eine ähnliche Anzeige, die jedoch fallen gelassen wurde.

Schutzbehauptung?

„Alles, wovon sie redet, ist Blödsinn!“ erklärte der irakische Migrantenarzt Dr. Almosawy, und behauptet im Anschluss, der ganze Prozess wegen sexueller Nötigung sei eine rassistische Verschwörung gegen ihn seitens des Vorstands der Ärztekammer. Die Ärztekammer hat ihm nur eine zweimonatige Behandlungssperre vom 1. April bis 31. Mai verurteilt.

Ein Urteil in dem Gerichtsverfahren wegen sexueller Nötigung wird im Mai erwartet.

Der Prozess kommt etwas mehr als ein Jahr, nachdem der zugewanderte Arzt Manish Shah für schuldig befunden wurde, Dutzende von Patienten im Alter von 15 bis 32 Jahren sexuell missbraucht zu haben und zu einer lebenslangen“ Strafe mit einer Mindeststrafe von 15 Jahren im Vereinigten Königreich verurteilt wurde.

Kriminalhauptkommissarin Tara McGovern vom Zentralen Spezialkriminalitäts-Team der Metropolitan Police kommentierte den Fall Shah mit den Worten: „Der Richter hat ihn zu Recht als ‚Meister der Täuschung‘ bezeichnet. Sie waren sich nicht bewusst, dass Shah unnötige, invasive Untersuchungen an weiblichen Patienten zu seiner eigenen sexuellen Befriedigung durchführte, nachdem er seinen Opfern irreführende klinische Ratschläge gegeben hatte.“ Schutzbehauptung? Ein irakischer Migrantenarzt macht „rassistische Verschwörung“ für Anklage wegen sexueller Nötigung verantwortlich?

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