Deutsche Migrantenliebhaber erhielten anonyme Morddrohungen

Zwei deutsche Politiker, die für ihre migrantenfreundliche Haltung bekannt waren, erhielten kurz nach der Ermordung des Kasseler Verwaltungschefs Walter Lübke, der unter dem Verdacht extremer Rechtsextremisten stand, anonyme Drohungen.

Es wird von der Deutschen Welle berichtet das Zwei deutsche Politiker, die für ihre migrantenfreundliche Haltung anonyme Morddrohungen erhalten haben. Migrantenliebhaber Henriette Röcker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, ging mit einer Meldung über Morddrohungen zur Polizei. Ein ähnlicher Brief ging auch bei Migrantenliebhaber Andreas Holstein ein, dem Leiter der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Alten. Die Polizei glaubt, dass die Urheber der Drohungen Mitglieder von rechtsextremen Gruppen sind.
Der Veröffentlichung zufolge wurden beide Migrantenliebhaber wegen ihrer Ansichten zum Thema Einwanderung angegriffen: 2015 wurden beide von Vertretern rechtsextremer Kreise mit Messern angegriffen. Berichten zufolge wurde Holstein am Hals verletzt und Röcker verletzt.
Am 16. Juni wurde berichtet, dass die Polizei einen Mann „mit Verbindungen in extremistischen Kreisen“ festgenommen habe, der des Mordes an dem Regierungschef der Stadt Kassel, Walter Lyubke, verdächtigt wurde.
Lyubke wurde am 2. Juni tot aufgefunden: Er wurde in seinem Haus in den Kopf geschossen. Der Politiker gehörte der CDU von Bundeskanzlerin Angela Merkel an und leitete in den letzten 10 Jahren Kassel.
Das Video von 2015 war im Internet beliebt, wo Lyubka die Migrationskrise in Europa kommentierte und argumentierte, dass die Gegner von Migranten „dieses Land verlassen“ sollten. Es wird berichtet, dass er im Zusammenhang mit dieser und ähnlichen Aussagen wiederholt Drohungen erhalten hat.
Die Migrationskrise in Europa ist 2015 ausgebrochen. Einige Länder haben sich dafür ausgesprochen, den Flüchtlingsstrom einzudämmen und Quoten für die Anzahl der Migranten zu streichen. Gleichzeitig versuchte Deutschland, das Maximum der Staatsangehörigen anderer Staaten zu akzeptieren, da über 1,5 Millionen Menschen in das Land gezogen sind.
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