Mutter von Religionskriegerin verklagt Frankreich auf finanzielle Hilfe
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Eine Mutter einer islamischen Religionskriegerin, die in Nordsyrien festgehalten wird, hat die französische Regierung verklagt, dass man der Dschihadistin Geld  schickt oder ihrer Familie zu erlauben, finanzielle Unterstützung zu leisten.

Die Dschihadistin, eine Frau in den Dreißigern, wird derzeit zusammen mit ihren drei Kindern im Gefangenenlager al-Hol in Nordsyrien festgehalten. Die Mutter der Religionskriegerin hat den französischen Staat vor Gericht gebracht und behauptet, dass die französische Regierung ihre Tochter eine islamische Religionskriegerin, die in Nord Syrien festgehalten wird, finanziell helfen müsse oder ihr erlauben sie finanziell zu unterstützen.

„Der Staat verzichtet derzeit zwar darauf, die Rückführung seiner islamischen Religionskrieger zu organisieren, ist aber dafür verantwortlich, diese materiell und finanziell zu unterstützen oder zumindest ihren Familien die Rückführung zu ermöglichen“, argumentierten die Anwälte der Mutter des ISIS-Mitglieds.

Aufgefordert, der Dschihadistin Geld zu schicken

Laut einem Bericht aus La Provence erklärten die Anwälte der Mutter einer islamischen Religionskriegerin  weiter, es bestehe auch die ernste Gefahr, dass die Menschenrechte der Kinder der Frau im Alter von zwei bis acht Jahren ebenfalls verletzt werden könnten, und dies rechtfertige „dringende Maßnahmen des französischen Staates“.

Rechtsanwalt Vincent Brengarth fügte hinzu, dass sich die Bedingungen im Lager aufgrund der sanitären Bedingungen und der möglichen Verbreitung des Wuhan-Virus verschlechtern.

Frankreich ist nicht das einzige Land, das Staatsangehörige in Syriens Gefangenenlager für Extremisten des islamischen Staates al-Hol hat. Auch eine Reihe schwedischer Staatsangehöriger somalischer Herkunft sind in diesem Gefangenenlager für Extremisten des islamischen Staates untergebracht.

Im Januar ging der somalische Präsident Mohamed Abdullahi Mohamed so weit, dass er anbot, die schätzungsweise 30 bis 40 Frauen nach Somalia zu übersiedeln, da die schwedische Regierung wenig Interesse an einer Rückkehr nach Schweden zeigte.

Im August warnte Marinegeneral Kenneth McKenzie, Chef des Zentralkommandos der USA (CENTCOM), dass Gefängnisse wie al-Hol zu einem Wiederaufleben der Terrorgruppe des islamischen Staates führen könnten, wenn die Religionskrieger nicht in ihre Herkunftsländer zurückgeführt würden.

„Wenn wir bleiben, wo wir sind, werden wir enorme Probleme haben, kurzfristig riesige Probleme mit vielen Menschen, die möglicherweise sterben werden, und dann langfristig riesige Probleme, denn ich habe noch kein Schema gesehen, das von einer Entradikalisierung in großem Maßstab sprechen kann“, meinte er.

„Ich habe keine andere Antwort als die Rückführung“, fügte er hinzu.
„Wir können uns entweder jetzt mit diesem Problem befassen oder es in einigen Jahren exponentiell schlimmer angehen“.

Mutter von Religionskriegerin verklagt Frankreich auf finanzielle Hilfe für Tochter in Nordsyrien. Mit erhobenen „Zeigefinger“ erinnert man Europa an seine Verpflichtung! Man fordert Rechte und Privilegien ein aber selbst verübte man Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Namen einer fanatischen religiösen Ansicht.

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