Nord-Mazedonien: Polizei findet 80 Migranten in Lastwagen

Die Polizei in Nord-Mazedonien teilte am Sonntag mit, dass sie bei einer Routinekontrolle im zentralen Teil des Landes 80 Migranten gefunden und einen Lkw-Fahrer wegen mutmaßlichen Migrantenschmuggels verhaftet habe.

Die Polizei teilte in einer Pressemitteilung mit, dass 79 Pakistaner und ein Eritreer am Samstag in dem Lastwagen etwa 80 Kilometer (50 Meilen) südlich der Hauptstadt Skopje gefunden wurden.

Der Lastwagenfahrer, ein 20-jähriger nordmakedonischer Staatsangehöriger, der nur durch seine Initialen A.F. identifiziert werden konnte, wurde bei einem Fluchtversuch festgenommen. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Gefängnis.

Die Migranten wurden in die Migrantenunterkunft in der südlichen Grenzstadt Gevgelija überstellt, wo ihnen die Abschiebung von Nord-Mazedonien nach Griechenland droht.

In zwei getrennten Operationen am Freitag fand die Polizei nach eigenen Angaben insgesamt 55 Migranten, darunter auch Kinder, und verhaftete zwei Männer.

Die griechische Grenze zu Nordmazedonien wurde Anfang des Jahres wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Doch die Menschenhandelsnetze sind weiterhin aktiv und befördern Migranten, die aus der Türkei nach Griechenland gelangen und dann versuchen, über Serbien nach Norden in wohlhabendere Länder der Europäischen Union zu gelangen.

Die Polizei gab an, allein im Juli insgesamt 567 Migranten festgenommen zu haben, die versuchten, illegal durch Nordmakedonien zu reisen, und neun Personen, darunter drei serbische Staatsbürger, die des Menschenhandels verdächtigt wurden, festgenommen zu haben. Nord-Mazedonien: Polizei findet 80 Migranten in Lastwagen?

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