Papst Franziskus hat den persönlichen Wohltätigkeitsbeauftragten auf die griechische Insel Lesbos zurückgeschickt, um 33 muslimische Einwanderer zu retten und Sie nach Rom zubringen.

Der polnische Kardinal Konrad Krajewski,, der vom Papst ernannte Leiter seiner persönlichen Wohltätigkeit, flog nach Lesbos am Montag und wird voraussichtlich wieder am Mittwoch mit einer Gruppe junger muslimischer Migranten und einige Familien aus Afghanistan, Kamerun und Togo zurückerwartet.

Der Papst besuchte die Insel Lesbos im Jahr 2016 auf dem Höhepunkt der europäischen Migrationskrise persönlich und brachte drei muslimische Familien aus Syrien als große „Geste der Willkommenskultur von Muslimen im Vatikan“ mit.

Lesbos wurde wegen der enormen Zahl von muslimischen Migranten, die wöchentlich auf dem Weg in europäische Länder im Norden an die Küste kommen, als „Tor nach Europa“ bezeichnet.

Damals erklärte der Vatikan, er würde die Verantwortung für den Unterhalt der drei muslimischen Familien übernehmen und die Gemeinde St. Egidio dazu verpflichten, ihnen Gastfreundschaft zu gewähren und sie bei der Integration in die italienische Gesellschaft zu unterstützen.

Migranten retten

Letzten Mai, am dritten Jahrestag der Reise des Papstes, bat der Papst seinen Leiter seiner persönlichen Wohltätigkeit, auf die Insel zurückzukehren, um „die Solidarität mit dem griechischen Volk und den muslimischen Einwanderern zu erneuern“ und „eine weitere Geste der Solidarität“ zu machen, indem er eine Gruppe von muslimischem  Wohlstand Suchenden der Afrika Migration in den Vatikan geleitet und ihnen dort Kirchenasyl gewährt.

Laut einem öffentlichen Kommuniqué des Amts des päpstlichen Monarchen „hat das Innenministerium der Italienischen Republik nach einer intensiven Phase offizieller Verhandlungen zwischen den zuständigen Stellen, um diesen neuen humanitären Korridor zu eröffnen, die endgültige Zustimmung erteilt und meinte ,,Führen Sie die Operation durch“.

Bei seiner humanitären Mission nahm Kardinal Krajewski einige Führer der Gemeinschaft von St. Egidio mit, die ihm bei der Umsiedlung der muslimischen Migranten behilflich sein werden. Später sagte der Vatikan, er werde zehn weitere Wohlstand Suchende der Afrika Migration nach Italien bringen, um ihnen zu helfen, „internationalen Schutz“ zu erlangen.

Der Heilige Stuhl hat mit Hilfe der Gemeinde St. Egidio erneut die finanzielle Versorgung der muslimischen Migranten sichergestellt.

Lesbos ist mit 630 Quadratkilometern und über 90.000 Einwohnern die drittgrößte griechische Insel und die achtgrößte Insel im Mittelmeer. Aufgrund seiner geografischen Lage war es der bevorzugte Ankunftsort für syrische Flüchtlinge und andere aus dem Nahen Osten, die nach Europa auswandern wollten.

Papst Franziskus hat die Kontaktaufnahme zu Migranten zu einem Markenzeichen seines sechsjährigen Papsttums gemacht, indem er die Führer ermutigte, ihre Grenzen großzügig für Migranten zu öffnen, und auf eine stärkere „Rassische Vermischung“ und „Vermischung der Kulturen“ drängte. Papst schickt Kardinal nach Lesbos, um 33 weitere Migranten retten? Wofür steht der Papst, für den christlichen Glauben? Eine Geste der Willkommenskultur von Muslimen im Vatikan?

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