Papst kommt zum Eucharistischen Kongress nach Ungarn

Papst Franziskus erzählte Reportern an Bord des von dem Irak zurückkehrenden päpstlichen Flugzeugs, dass er plant, Budapest im September zu besuchen, um die Abschlussmesse vom Internationalen Eucharistischen Kongress  zu zelebrieren, berichten die Vatican News.

Am Montag sagte der katholische Erzbischof von Budapest, Kardinal Peter Erdo, dass der Papst ursprünglich geplant hatte, den Internationalen Eucharistischen Kongress 2020 zu besuchen, eine alljährliche Zusammenkunft, die in Städten auf der ganzen Welt stattfindet, aber die Veranstaltung wurde aus Angst vor dem Coronavirus abgesagt.

„Wir sind erfreut zu erfahren, dass der Heilige Vater seine Entscheidung bekannt gegeben hat, zur Abschlussmesse des 52. Internationalen Eucharistischen Kongresses nach Budapest zu kommen“, teilte Kardinal Erdo in einer Erklärung im Namen der Ungarischen Katholischen Bischofskonferenz (HCBC) mit.

„Wir hoffen, dass sein Besuch eine große Ermutigung und geistliche Stärkung für uns alle und für die zukünftigen Teilnehmer des Eucharistischen Kongresses sein wird“, hieß es in der Erklärung.

Der Internationale Eucharistische Kongress soll vom 5. bis 12. September 2021 in Budapest stattfinden.

Papst Franziskus wird in die ungarische Hauptstadt reisen, um die Abschlussmesse des mehrtägigen, katholischen Treffens zu feiern, kündigte der Kardinal an.

„Der Besuch des Heiligen Vaters ist eine große Freude für die Erzdiözese und die gesamte Bischofskonferenz, und er kann uns allen Trost und Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten geben“, so Erdo.

Während der Pressekonferenz am Montag im Flugzeug deutete Papst Franziskus auch an, dass er die Ungarnreise nutzen könnte, um die benachbarte Slowakei zu besuchen. „Budapest ist eine zweistündige Fahrt von Bratislava entfernt, warum nicht einen Besuch in der Slowakei machen?“ fragte er.

Der Bürgermeister von Budapest, Gergely Karacsony, schrieb am Montag auf Facebook, dass es „eine Freude und eine Ehre“ für die Stadt wäre, den Besuch von Papst Franziskus zu empfangen.

„Heute können wir vielleicht am meisten von Papst Franziskus lernen, und zwar nicht nur über den Glauben und die Menschlichkeit. Er hat in seiner letzten Enzyklika eines der fortschrittlichsten Programme in den Bereichen Klima- und Umweltschutz formuliert“, schrieb Karacsony.

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