Finnischer Präsident erklärt finnische "NATO-Option"

Der finnische Präsident Sauli Niinisto hat am Sonntag die Bedeutung der derzeit in Finnland diskutierten „NATO-Option“ klargestellt.

HELSINKI-Präsident Niinisto sprach vor Beginn eines jährlichen sicherheitspolitisch ausgerichteten Diskussionsforums mit den Medien und sagte, die Option bedeute, dass Finnland die Möglichkeit der Bewerbung behalten wolle, falls es dies wolle. Die Option bestehe jedoch nicht über die Aufrechterhaltung der Möglichkeit hinaus, sagte er.
Präsident Niinisto wurde gebeten, sich zu den jüngsten Spekulationen eines französischen Top-Diplomaten zu äußern, dass es nicht sicher sein könne, dass US-Präsident Donald Trump eine finnische NATO-Mitgliedschaft akzeptieren würde, selbst wenn Finnland dies beantragen würde. Niinisto sagte, er habe keine neuen Nuancen über die Haltung von Trump zur NATO-Mitgliedschaft gehört oder gesehen.
Das außenpolitische Diskussionsforum findet in der Sommerresidenz des Präsidenten in Naantali im Südwesten Finnlands statt. Der wichtigste ausländische Gast in der diesjährigen öffentlichen Diskussion ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Das Forum stieß auf zusätzliches Interesse, da es Hinweise darauf geben könnte, wie sich das außenpolitische Management unter der neuen finnischen Regierung der linken Mitte entwickeln würde.
Präsident Niinisto sagte, dass die Formulierung im neuen finnischen Regierungsprogramm, dass Finnland nicht zulassen würde, dass sein Territorium gegen ein anderes Land verwendet wird, „nichts Neues“ sei.
Der Wortlaut wurde von einigen Kommentatoren als Hinweis darauf gewertet, dass Finnland mögliche Befürchtungen in Russland berücksichtigt.
Präsident Niinisto sagte, der Wortlaut entspreche der Verteidigungserklärung der vorherigen Regierung. „Es wäre seltsam, wenn es eine Formulierung gäbe, dass unser Territorium für feindliche Zwecke verwendet werden könnte“, sagte er.

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