Pro-Migrations-Aktivist wegen Angriffs auf französische Polizei verurteilt

Der wahre Feind in der Gesellschaft

Ein 32-jähriger Pro-Migrations-Aktivist wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, nachdem er für schuldig befunden wurde, die Polizei bei einer Demonstration in Paris angegriffen zu haben.

Der tätliche Angriff fand bei einer Demonstration am 28. November statt. Vor Gericht wurde ein Video gezeigt, auf dem der Pro-Migrations-Aktivist einen Beamten tritt und später andere Polizisten auf dem Place de la Bastille schlägt.

Linker Terrorismus

Die Ermittler identifizierten den Pro-Migrations-Aktivist später und fanden ihn in einer stillgelegten Gendarmerie Baracke, wo er mit mehreren anderen Personen wohnte, die mit der umweltpolitischen Bewegung verbunden sind, berichtet die Zeitung Le Monde.

Der 32-Jährige Pro-Migrations-Aktivist hatte sich ehrenamtlich für einen Pro-Migrationsverein engagiert. Sein Anwalt Juan Branco behauptete, sein Mandant sei verärgert über den Abriss eines Migrantenlagers auf dem Place de la République wenige Tage vor der Demonstration.

Anwalt Jérôme Andrei, der die Polizeibeamten vertrat, erklärte, er sei von dem Urteil und dem Strafmaß enttäuscht und habe eine härtere Strafe erwartet. Branco erklärte unterdessen, dass sein Mandant keine Berufung gegen das Urteil einlegen werde.

Die Pariser Polizei verhaftete 81 Personen nach den Demonstrationen im November, die aus Protest gegen das Gesetz zur globalen Sicherheit“ stattfanden, das das Filmen von Polizisten kriminalisiert hätte.

Im ganzen Land gingen schätzungsweise 500.000 Menschen auf die Straße, um gegen das Gesetz zu protestieren. Dabei kam es in mehreren Gebieten zu Zusammenstößen zwischen Linksextremisten und der Polizei, bei denen 61 Beamte verletzt wurden, davon 23 in Paris.

Justizversagen

Die Regierung von Präsident Emmanuel Macron machte später einen Rückzieher in Bezug auf das umstrittene Gesetz, wobei Innenminister Christophe Castaner meinte, dass das Gesetz komplett umgeschrieben werden müsse.

Linksradikale Angriffe auf die Polizei sind bei Großdemonstrationen und Krawallen üblich geworden. Die Polizei in der Stadt Nantes äußerte sich Ende letzten Monats über die geringen Strafen, die viele linksradikale Militante nach Angriffen auf Beamte erhalten.

„Die Müdigkeit in den Reihen der Nanteser Polizeibeamten nimmt zu: zu viel Nachsicht seitens der Justiz, ein Mangel an Unterstützung durch die Sozietäten“, so eine örtliche Polizeigewerkschaft. Pro-Migrations-Aktivist wegen Angriffs auf französische Polizei verurteilt?

Ähnliche Beiträge

Asylunionnachrichten Frankreich: Migranten nutzen die offenen Grenzen, um einer Deportation zu entgehen, verbringen ein paar Stunden in Belgien und kehren zurück
Frankreich sieht sich einer neuen Welle von ultrakonservativen Migranten aus Afghanistan gegenüber
Frankreich löst islamistische Gruppe auf, Gründer beantragt politisches Asyl in Erdogans Türkei
Erdogan am Vorabend der Dschihad-Welle in Frankreich: „Kein Muslim kann ein Terrorist sein“