Spanien: Protest in Barcelona gegen katalanische Separatistenprozess

Sollte man Freiheit und Unabhängigkeit nicht als Menschenrecht bezeichnen?

Tausende marschierten bei Protest in Barcelona gegen den Prozess von zwölf katalanische Separatistenführer, die diese Woche begannen.

Rund 200.000 Demonstranten marschierten in Barcelona, ​​protestierten gegen den Prozess gegen 12 katalanische Separatistenführer und forderten deren sofortige Freilassung.
Zwölf führende Persönlichkeiten werden wegen ihrer Rolle im Referendum 2017 und der Unabhängigkeitserklärung von Spanien vor Gericht gestellt.

Was hat den Protest in Barcelona hervorgerufen?

Der Prozess gegen zwölf katalanische Separatistenführer hat in der spanischen Hauptstadt Madrid begonnen. Sie könnten 25 Jahre im Gefängnis verbringen, wenn sie während Katalaniens fehlgeschlagener Unabhängigkeitskampagne wegen Rebellion und Aufruhr verurteilt werden. Ihre im Fernsehen übertragene Gerichtsverhandlung, die voraussichtlich drei Monate dauern wird, wird als eine Vertiefung der Spaltung zwischen den Regierungsführern in Madrid und den Unabhängigen in Barcelona betrachtet. Diese Studie, das größte Thema in den sozialen Medien in Spanien, weckt viele Erinnerungen an das Referendum im Oktober 2017, bei dem zwei Millionen Menschen für die Unabhängigkeit Kataloniens gestimmt haben. Die spanische Regierung und ihre Sicherheitskräfte standen unter dem Vorwurf der Überheblichkeit, sowohl bei der Durchführung des Referendums, das von Madrid als illegal eingestuft wurde, als auch der Art, wie ihre Anhänger von der Polizei behandelt wurden.
Als Katalonien 2017 die Unabhängigkeit von Spanien forderte, taten die Regierungschefs in Madrid alles, um sie zu stoppen. Das Sezessionsreferendum wurde für illegal erklärt, und die Polizei blockierte Wahllokale. 12 katalanische Führer, die die Abstimmung organisierten, wurden in Madrid vor Gericht gestellt. Der ehemalige spanische Premierminister Mariano Rajoy gehört zu den 500 Zeugen, von denen erwartet wird, dass sie in den nächsten drei Monaten live im Fernsehen aussagen werden. Die Staats- und Regierungschefs sehen sich bis zu 25 Jahren Gefängnis ausgesetzt, wenn sie wegen Rebellion, Aufruhr und Missbrauch öffentlicher Gelder verurteilt werden. Werden die Divisionen in Spanien erweitert?
Tausende marschierten Spanier haben am Sonntag gegen die sozialistische Minderheitsregierung von Pedro Sánchez und ihre Katalonien-Politik demonstriert.

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Video: https://youtu.be/4goTAc9irFg
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