Russland und die Türkei vereinbaren gemeinsame Patrouillen der „Pufferzone“ und den Rückzug der kurdischen Streitkräfte.

Russland und die Türkei haben sich auf ein Abkommen zur Befriedung des Konfliktes geeinigt. Im Rahmen des Abkommens, das Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdoğan vereinbarten, sollen auch türkische und russische Kräfte gemeinsame Patrouillen durchführen.

Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan haben sich darauf geeinigt, den Nordosten Syriens gemeinsam zu überwachen, was den Abzug der kurdischen Streitkräfte nur wenige Stunden vor dem Auslaufen eines Waffenstillstands in der Region erfordert.

Nach einem Marathontreffen im Schwarzmeerort Sotschi erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, das Abkommen werde die kurdische YPG-Miliz hinter eine 30 km lange „Pufferzone“ an der syrisch-türkischen Grenze zurückziehen lassen. 

Kurdische Truppen würden unter den Bedingungen auch die strategisch wichtigen syrischen Städte Tel Rifaat und Manbij verlassen. 

Der russische Außenminister Sergej Lawrow begrüßte den Deal als einen, der das Blutvergießen beenden würde, das die Region in den letzten zwei Wochen heimgesucht hat. 

Die Vereinten Nationen sagten, dass mehr als 176.000 Menschen vertrieben wurden, darunter fast 80.000 Kinder, seit Ankara seinen umstrittenen grenzüberschreitenden Überfall auf syrische Kurden startete. 

 Auf der Pressekonferenz betonte Putin erneut, dass sich alle illegal in Syrien stationierten ausländischen Kräfte zurückziehen müssten.

Der russische Präsident erklärte, dass Russland und die Türkei diese Ansicht teile und sich zudem für die territoriale Integrität Syriens ausgesprochen habe. Putin betonte ebenfalls, dass die syrische Regierung und die kurdischen Kräfte Verhandlungen aufnehmen müssen.

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