Schießereien in Schweden nehmen trotz Coronavirus und Polizeieinsätzen zu

Während einige Straftaten seit Beginn des Coronavirus-Ausbruchs in Schweden deutlich zurückgegangen sind, haben die Bandenmorde seit dem letzten Jahr sogar zugenommen.

Zwischen dem 1. Januar und dem 15. April 2020 gab es in Schweden insgesamt 86 Morde, ein Anstieg gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019. Während die Zahl der Todesopfer durch Erschießungen zwar auf 15 zurückgegangen ist, ist die Zahl der Verwundeten auf 32 angestiegen.

Schießereien in Schweden nehmen zu

Der Zuwachs bei den Schießereien ist trotz der Durchführung der Operation Rimfrost zu verzeichnen, einer Polizeioperation, die auf Bandenkriminalität abzielt und Waffen und Sprengstoffe beschlagnahmen soll. Die bei den zahlreichen Bombenanschlägen in Schweden im letzten Jahr verwendet wurden.

 Seit Beginn der Operation Rimfrost konnte die Polizei 545 Waffen und rund 100 Kilo Sprengstoff beschlagnahmen, und 200 Personen wurden verhaftet, berichtet der Fernsehsender SVT.

Stefan Hector, der nationale Kommandeur der Operation Rimfrost, behauptete, sie sei erfolgreich verlaufen. Er sagte: „Ich kann mit Sicherheit sagen, dass wir schwere Gewaltverbrechen verhindert haben, also sage ich, dass wir die tödliche Gewalt verringert haben.

Mindestens 100 Beamte waren an einer Anti-Banden-Operation im Bezirk Arabien/Dalbo in Växjö beteiligt, wobei sie mehrere Festnahmen vornahmen und behaupteten, dass auch eine große Anzahl von Drogen beschlagnahmt worden sei.

In der vergangenen Silvesternacht griff ein Mob von Jugendlichen, die mit Molotowcocktails bewaffnet waren, Polizeibeamte in Växjö an.

Auch der schwedische Tatort der organisierten Kriminalität ist vom Ausbruch des Wuhan-Coronavirus weitgehend verschont geblieben, im Gegensatz zu anderen Ländern wie Frankreich, wo Banden mit einem Mangel an illegalen Drogen zu kämpfen haben.

Herr Hector bemerkte, dass die Drogenlieferungen durch das Virus begrenzt wurden, merkte aber an: „Wir haben die Tendenz beobachtet, dass in Fällen, in denen das Angebot an Drogen zurückgegangen ist, Erpressung als Methode eingesetzt wird, um Geld in das kriminelle Umfeld zu bringen. Und Erpressung wird in der Regel mit Gewalt ausgeübt. Schießereien in Schweden nehmen trotz Coronavirus und Polizeieinsätzen zu. Was sagt uns das?

Diskutiere mit im Austria Netz News live Talk, erkläre uns deine Ansichten oder nutze unseren kostenlosen Teamspeak für deine Interaktionen bei online Spielen!

Beiträge die im Zusammenhang stehen könnten

Malmö: Kinder finden Sprengstoff im Sandkasten

Die sexuellen Angriffe gegen Mädchen sind seit 2015 um 51 Prozent gestiegen

Migrantenkrise 2.0: Unterstützungsdemonstrationen für Migranten an der griechischen Grenze in Deutschland

Abbruchunternehmens Mitarbeiter beschuldigt, schwedische Banden mit Sprengstoff zu versorgen

No-Go-Area Alexanderplatz: Eintausend Gewaltverbrechen 2019

Asylunionsnachrichten: Dänemark zahlt jeden Syrer 19 000 Euro, wenn sie das Land verlassen

Coronavirus: Stockholmer Polizei bereitet sich auf zivile Unruhen in überlasteten Krankenhäusern vor

In norwegischen Kriminalstatistiken sind Migranten stark repräsentativ

Demografischer Wandel: Schwedens Migrationsbehörde, ein Fünftel der Einwohner sind Migranten 

Umvolkungsaktivistennews: Schwedens Premierminister behauptet, kein Zusammenhang zwischen steigender Bandenkriminalität und Massenmigration zu finden