Schweden: 18.000 Asylsuchende von 2015 erhalten die EU-Staatsbürgerschaft

Mehr als 18.000 Menschen, die auf dem Höhepunkt der Migrantenkrise 2015 nach Schweden kamen, haben die schwedische Staatsbürgerschaft, und damit auch die EU-Staatsbürgerschaft erhalten, seit sie ursprünglich für den Asylstatus anerkannt wurden.

Das schwedische Migrationsamt hat herausgefunden, dass insgesamt 18.420 Menschen, die 2015 als Asylsuchende ins Land kamen, nun schwedische Staatsbürger sind und volle EU-Staatsbürgerschaft einschließlich des Rechts auf Freizügigkeit in der EU – einschließlich Großbritannien, bis zum Ende der Übergangsperiode 2020 – und des Wahlrechts erhalten haben.

Rund 60 Prozent von ihnen kommen aus Syrien, gefolgt von afghanischen Staatsangehörigen und sogenannten Staatenlosen.

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle, rund 88 Prozent, handelte es sich laut einem Bericht der Nachrichtenseite Nyheter Idag um Migranten, die sich als Kinder ausgaben – möglicherweise aufgrund der Tatsache, dass Kinder die Staatsbürgerschaft schneller erhalten können als Erwachsene, da ein Kind nur drei Jahre im Land wohnen muss, um die Staatsbürgerschaft zu erhalten, oder zwei Jahre, wenn es zuvor staatenlos war.

Die Aufenthaltsvoraussetzungen für die Beantragung der Staatsbürgerschaft für Erwachsene sind mit fünf Jahren etwas länger, aber diejenigen mit Flüchtlingsstatus oder diejenigen, die zuvor staatenlos waren, müssen in einen kürzeren Zeitraum von vier Jahren warten.

Die Statistiken kommen eine Woche, nachdem das Migrationsamt festgestellt hat, dass 60 Prozent der 163.000 Asylsuchenden, die 2015 ins Land kamen, eine Daueraufenthaltsgenehmigung erhalten hatten, insgesamt 98.000 Menschen.

Mikael Ribbenvik, Generaldirektor des Migrationsamtes, kommentierte die Statistiken: „Da vielen Menschen in diesen Jahren Aufenthaltsgenehmigungen erteilt wurden, führt dies zu einem Anstieg der Anträge auf Familienzusammenführung. Und dann, etwa fünf Jahre später, wird es auch einen Anstieg der Fälle von Staatsbürgerschaft geben“.

In den letzten zehn Jahren hat Schweden rund 1,2 Millionen Aufenthaltsgenehmigungen erteilt, wobei die Familienzusammenführung etwa ein Viertel aller erteilten Genehmigungen ausmacht, gefolgt von Asylanträgen.

Das Land hat als Folge der Massenmigration einen demographischen Wandel erlebt, der nun das Bevölkerungswachstum des Landes antreibt.

Die Gesamtbevölkerung des skandinavischen Landes beträgt nur etwa 10 Millionen.

Schweden: 18.000 Asylsuchende von 2015 erhalten die EU-Staatsbürgerschaft? Ist der politisch gewollte demographische Wandel aufzuhalten? Wird hier der Global Compact for Migration bereits umgesetzt? 

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