Schweden: Afghanischer Messer-Terrorismus, kein Migrationsproblem

Verschwiegene Integrationsprobleme

Auf einer Pressekonferenz nach der Messerstecherei eines afghanischen Migranten in Vetlanda behauptete der schwedische Premierminister Stefan Löfven, dass der schreckliche afghanische Messer-Terrorismus Zwischenfall nicht ein Problem der politisch geförderten Massenmigration ist.

Ministerpräsident Löfven machte seine Bemerkungen als Antwort auf einen Tweet der populistischen Schwedendemokraten, die meinten, dass die Regierung ein Einwanderungsstopp durchsetzen sollte, der eine soziale, wirtschaftliche oder kulturelle Bedrohung für das Land darstellt und den afghanischen Messer-Terrorismus fördert.

Afghanische Messer-Attacken kein Problem

„Dies ist kein Migrationsthema, das die Schwedendemokraten daraus machen wollen. Jetzt haben wir einen sehr gravierenden Messer-Terrorismus Zwischenfall in Vetlanda. Wo unschuldige Menschen verletzt werden, wo ihre Angehörigen tief besorgt sind“, sagte Löfven gegenüber den Medien, wie Nyheter Idag berichtet.

Löfven meinte weiter, dass er darauf warte, dass die Polizei den aktuellen Messer-Terrorismus Zwischenfall untersuche und dass er darauf warte, dass die Ermittler mögliche religiöse Beweggründe für das Attentat nennen.

„Dann sollten wir uns darauf konzentrieren, dass diejenigen, die sich vor Gericht verantworten müssen, auch vor Gericht landen und dafür verurteilt werden. Darum geht es jetzt“, sagte der schwedische Premierminister.

Seit Jahren hat Ministerpräsident Löfven wiederholt jeden Zusammenhang zwischen Bandengewalt und Massenmigration bestritten.

Im Jahr 2019 schob er die Bandengewalt auf andere Probleme wie Arbeitslosigkeit: „Aber das wäre das Gleiche gewesen, unabhängig davon, wer dort gelebt hätte. Wenn man Menschen, die in Schweden geboren sind, den gleichen Bedingungen aussetzt, erhält man das gleiche Ergebnis.“

Doch im September letzten Jahres vollzog Löfven scheinbar eine Kehrtwende in Bezug auf seine früheren Aussagen, nachdem er zugegeben hatte, dass es einen gewissen Zusammenhang zwischen Migration und steigenden Gewaltverbrechen in Schweden gibt.

Letzten Monat wurde eine Studie von Forschern der Universität Lund veröffentlicht, die einen direkten Zusammenhang zwischen Migration und Vergewaltigungen aufzeigte. Die Studie stellte fest, dass 59,3 Prozent der verurteilten Migranten der ersten und zweiten Generation waren. Schwedens Premier: Der afghanische Messer-Terrorismus, ist kein Migrationsproblem?