Die Schweiz entdeckt einen „atypischen“ Fall von Rinderwahnsinn

Die Schweiz meldete am Donnerstag einen „atypischen“ Fall von Rinderwahnsinn, erklärte jedoch, dass keine Gefahr für die menschliche Gesundheit bestehe.

Die Schweiz hat am Mittwoch einen Fall von atypischer spongiformer Rinderenzephalopathie (BSE) bei einer Nutzkuh gemeldet, teilte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mit. Der Rinderwahnsinn wurde bei einer 13-jährigen Kuh auf einem Bauernhof in Einsiedeln entdeckt, berichtete das Pariser OIE unter Berufung auf einen Bericht des Bundesamtes für Veterinärwesen.

Dies war der erste Fall von BSE, allgemein bekannt als Rinderwahnsinn, seit 2012, sagte das OIE.

Die 13-jährige Kuh wurde sofort geschlachtet und der Kadaver verbrannt, teilte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in einer Stellungnahme mit.

„Die Analyse ergab, dass dies nicht der klassische Typ, sondern der atypische Stamm von BSE (Bovine Spongiform Encephalopathy) ist“, heißt es in der Stellungnahme.

Unter atypischer BSE versteht man nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) „natürlich und sporadisch vorkommende Formen, von denen angenommen wird, dass sie in allen Rinderpopulationen mit einer sehr geringen Rate auftreten“.

„Diese atypische Form von BSE ist nicht gefährlich für die menschliche Gesundheit“, sagte eine Sprecherin der Schweizer Agentur gegenüber AFP.

Der Einzelfall, der erste in der Schweiz seit 2012, hatt voraussichtlich keine Konsequenzen für die Herde, aus der das Tier stammt.

Das Auftreten der ersten Fälle von Rinderwahnsinn im Jahr 1986 in Großbritannien verursachte eine mehrjährige Angst vor der öffentlichen Gesundheit.

Die Europäische Union hat ein weltweites Embargo für britisches Rindfleisch und seine Derivate angeordnet, das 1999 in Europa aufgehoben wurde. Die Schweiz entdeckt einen „atypischen“ Fall von Rinderwahnsinn. Die Schweiz meldete am Donnerstag einen „atypischen“ Fall von Rinderwahnsinn, erklärte jedoch, dass keine Gefahr für die menschliche Gesundheit bestehe.

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