Spanische Polizei ermittelt dschihadistisches Motiv hinter Macheten-Attacke am Weihnachtstag

Ein bedauerlicher Einzelfall

Die Polizei in der ostspanischen Stadt Castellón de la Plana ermittelt ein mögliches radikal-islamischen Motiv hinter einer vereitelten Macheten-Attacke am Weihnachtstag durch einen marokkanischen Staatsbürger.

Der 45-jährige Mohamed Q., der sich legal in Spanien aufhält, hatte „Allahu Akbar, ich werde euch töten“ geschrien und wahllos Menschen bedroht, während er mit der 40 cm langen Machete bewaffnet durch eine örtliche Weihnachtsstraßenveranstaltung lief. Ein dschihadistisches Motiv hinter Macheten-Attacke am Weihnachtstag?

Die Polizei kam gegen 16 Uhr am Tatort an. Als sie den Messermann konfrontierten, stürzte sich der Migrant auf sie. Die Beamten konnten den Verdächtigen überwältigen und festnehmen, er erlitt nur leichte Prellungen. Neben der Machete trug der Marokkaner auch ein Messer bei sich, berichtet El País. Welch ein Wunder, die spanische Polizei ermittelt dschihadistisches Motiv hinter Macheten-Attacke am Weihnachtstag.

Die Ermittler fanden bei dem Verdächtigen zwei Mobiltelefone, die nun ausgewertet werden. Außerdem stellte sich heraus, dass der 45-Jährige wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen vorbestraft ist und in Verbindung mit einem „ausländischen terroristischen Kämpfer“ namens Mhammed Q. steht, der nach Syrien gereist war, um für den Islamischen Staat zu kämpfen.

Laut El País nahmen türkische Behörden Mhammed Q., den Cousin des Mannes in spanischer Haft, im Januar in Istanbul fest, nachdem er versucht hatte, nach Europa zurückzukehren. Er wurde später nach Marokko abgeschoben, wo er inhaftiert ist.

Inzwischen hat ein Richter am Nationalen Gericht von Santiago Pedraz Mohamed Q. wegen der Äußerung von terroristischen Drohungen angeklagt. Im Jahr 2020 wurden nach Angaben des spanischen Innenministeriums 37 radikal-islamische Dschihadisten in Spanien verhaftet.

Der vereitelte Angriff folgt auf eine Reihe ähnlicher Vorfälle in mehreren europäischen Ländern in diesem Jahr, wie die Messerattacke in Dresden im Oktober, bei der ein syrischer Migrant zwei Menschen niederstach und eines der Opfer tötete.

Im selben Monat kam es zu den Anschlägen in der Kirche von Nizza, bei denen ein tunesischer illegaler Einwanderer drei Menschen tötete, von denen einer fast geköpft wurde. Welch ein Wunder, die spanische Polizei ermittelt dschihadistisches Motiv hinter Macheten-Attacke am Weihnachtstag.

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