Französische Studie warnt vor Dschihadisten-Terror

Eine vom französischen Zentrum für Terrorismusanalyse (CAT) veröffentlichte Studie hat ergeben, dass 60 Prozent der islamischen Dschihadisten, die Frankreich zwischen 1986 und 2006 verlassen haben, um im Ausland zu kämpfen, später terroristische Straftaten begangen haben.

Die Studie untersuchte französische Dschihadisten, die in Afghanistan, im Irak und in Bosnien-Herzegowina gekämpft haben. Die Forscher fanden heraus, dass die Mehrheit derer, die nach Frankreich zurückkehrten, sich später am Terrorismus beteiligten.

Dschihadisten-Terror sehr wahrscheinlich

Jean-Charles Brisard, Präsident der CAT, kommentierte die Ergebnisse mit den Worten: „Bis jetzt sind internationale Studien über alle identifizierten Dschihadisten auf der ganzen Welt zu dem Schluss gekommen, dass die Wiederansiedlungsrate [beim Terrorismus] bei 11 Prozent liegt. Die französischen Statistiken sind sogar noch beunruhigender“.

Während 40 Prozent der zurückkehrenden Dschihadisten nach ihrer Rückkehr nach Frankreich keinen wirklichen Terrorismus begangen haben, berichtet die Zeitung Le Figaro, dass viele ihre rassistisch-islamistische Ideologie noch immer nicht aufgegeben haben und sie sogar bei jüngeren Generationen propagieren.

Diejenigen, die Anfang der 2000er Jahre in den Irak reisten, um dort zu kämpfen, verzeichneten nach ihrer Rückkehr nach Frankreich die höchste Rückfallquote: 100 Prozent der 16 Extremisten setzten ihre terroristischen Aktionen fort, verglichen mit nur 39 Prozent derjenigen, die nach Bosnien-Herzegowina reisten.

Die Studie kommt zu einem Zeitpunkt, da Frankreich bis zum Jahr 2022 2.540 radikale Islamisten aus der Haft entlassen will. Über 300 von ihnen stehen in direktem Zusammenhang mit terroristischen Verurteilungen und viele von ihnen sind aus dem Irak oder Syrien zurückgekehrt, nachdem sie für Gruppen wie den Islamischen Staat gekämpft haben.

Viele der zur Freilassung vorgesehenen Islamisten wurden im Gefängnis radikalisiert, wobei der französische Rechnungshof behauptet, dass von 2020 bis 2022 mindestens 498 „für eine Radikalisierung anfällige Häftlinge (DCSR)“ freigelassen werden.

Insgesamt 10 Gefängniswärter wurden bei sechs separaten Angriffen von Islamisten zwischen 2018 und 2020 verletzt. Andere Islamisten haben Terroranschläge aus dem Gefängnis heraus geplant.

Im Jahr 2017 wurden zwei Gefangene im Gefängnis von Fresnes dabei erwischt, wie sie einen Terroranschlag planten, der nach ihrer Freilassung stattfinden sollte. Den beiden war es gelungen, über in das Gefängnis geschmuggelte Telefone mit Mitgliedern des islamischen Staates in Kontakt zu treten. Französische Studie warnt vor Dschihadisten-Terror? USA und Europa nicht einig über Verfolgung von Religionskrieger des IS?

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