Todesfälle durch Pfizer Coronavirus-Impfstoff in Norwegen auf aktuell 29 gestiegen

Die Todesspritze für ältere Menschen?

Norwegen hat seine Zahl der Menschen, die nach dem Empfang vom Pfizer-Coronavirus-Impfstoff auf verstorben sind auf 29 korrigiert, wie man dieses Wochenende bei Bloomberg lesen konnte.

Norwegens Gesundheitsbehörde meldete am vergangenen Donnerstag, dass mindestens 13 Menschen an Komplikationen gestorben waren, nachdem sie den Pfizer Coronavirus-Impfstoff erhalten hatten, aber Bloomberg berichtet, dass die Zahl nach oben auf 29 korrigiert wurde und die betroffene Altersgruppe von 80 auf 75 gesenkt wurde.

Norwegen begann am 27. Dezember damit, seinen Bürgern den Impfstoff von Pfizer/BioNTech zu injizieren. Der 67-jährige Svein Andersen war der erste Norweger, der den Impfstoff erhielt, verabreicht im Pflegeheim Ellingsrudhjemmet, wo er wohnt.

Seitdem haben etwa 42.000 Norweger mindestens eine Dosis des Impfstoffs erhalten, wobei der Schwerpunkt auf denjenigen lag, die als besonders gefährdet für das Virus gelten, wie z. B. ältere Menschen.

Bis zum vergangenen Freitag war der von Pfizer und BioNTech hergestellte Impfstoff der einzige, der in Norwegen erhältlich war, und „alle Todesfälle sind somit mit diesem Pfizer Coronavirus-Impfstoff verbunden“, teilte die norwegische Arzneimittelbehörde – Norwegens Regulierungsbehörde für neue und bestehende Medikamente – am Samstag gegenüber Bloomberg mit.

Pfizer Coronavirus-Impfstoff eine todbringende Injektion?

Alle gemeldeten Todesfälle betrafen „ältere Menschen mit schweren Grunderkrankungen“, erklärte die zuständige Behörde. „Bei den meisten Menschen traten die erwarteten Nebenwirkungen des Impfstoffs auf, wie Übelkeit und Erbrechen, Fieber, lokale Reaktionen an der Injektionsstelle und eine Verschlechterung der Grunderkrankung.“

Steinar Madsen, der medizinische Direktor der norwegischen Arzneimittelbehörde, meinte am vergangenen Donnerstag, dass bei einigen geimpften Patienten „schwere Nebenwirkungen in Form von Fieber und Unwohlsein auftreten, die dazu führen können, dass aus einer sehr ernsten Krankheit eine noch ernstere wird, die zum Tod führen kann.“

Alle gemeldeten Todesfälle sind bei gebrechlichen, älteren Patienten in Pflegeheimen aufgetreten. Gebrechlich“ bedeutet in diesem Zusammenhang Patienten mit fortgeschrittenem Herzleiden, Demenz, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung und anderen schweren Krankheiten, von denen viele mit den häufigsten Komorbiditäten derjenigen übereinstimmen, die am Coronavirus gestorben sind.

Sowohl das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit als auch die norwegische Arzneimittelbehörde haben ihre Ratschläge für diese Gruppe in ihrem Leitfaden zur Coronavirus-Impfung geändert.

„Wenn Sie sehr gebrechlich sind, sollten Sie wahrscheinlich nicht geimpft werden“, sagte Dr. Madsen während eines Webinars über den Pfizer Coronavirus-Impfstoff für Journalisten am Donnerstag.

Das Norwegische Institut für Öffentliche Gesundheit sagte seinerseits, dass „für diejenigen mit schwerster Gebrechlichkeit selbst relativ milde Impfstoff-Nebenwirkungen ernsthafte Konsequenzen haben können. Für diejenigen, die ohnehin eine sehr kurze Restlebenszeit haben, kann der Nutzen des Impfstoffs marginal oder irrelevant sein.“

Ein Sicherheitsbericht über den Impfstoff von Pfizer-BioNTech, der ganz Europa einbezieht, wird voraussichtlich Ende Januar veröffentlicht werden. Todesfälle durch Pfizer Coronavirus-Impfstoff in Norwegen auf aktuell 29 gestiegen?

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