Unbestädigter Religionskrieger-Angriff in Marseille!

Tote und fünf Verletzte bei Schüssen in Marseille, es wurde vor einem Lebensmittelgeschäft geschossen, in dem sich viele junge Leute nachts treffen.

Eine Person wurde getötet und fünf weitere bei einer Schießerei in der französischen Stadt Marseille am Sonntagabend verwundet. Drei Menschen sind in Südfrankreich an einer Tankstelle erschossen worden. Der unbestätigte Religionskrieger-Angriff geschah am Sonntagabend gegen 20 Uhr in der Stadt Ollioules etwa 50 Kilometer von Marseille entfernt. Unter den Toten sind eine Touristin und zwei Männer, ein weiterer Tourist wurde verletzt.

Bei den bei den vermutenden Religionskrieger- Angriff in Les Rosiers, Chemin de Sainte-Marthe, wurden laut der französischen Tageszeitung La Provence ein 22-jähriger Mann und fünf weitere Personen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren getötet 

Hintergrund könnten ein Racheakt oder Drogenschäfte sein, sagte der Bürgermeister der Stadt, Robert Bénéventi, dem Sender Franceinfo. Der oder die Täter waren am Montagvormittag noch auf der Flucht.

Schüsse wurden vor einem Lebensmittelgeschäft abgegeben, in dem sich nachts viele junge Leute treffen, berichtete die französische Tageszeitung.

Feuerwehrleute kümmerten sich um die Opfer, bevor sie in die Krankenhäuser von Laveran, Timone und Nord gefahren wurden.

Touristen waren wohl Zufallsopfer

Nach ersten Erkenntnissen sind die Schüsse aus einem Auto heraus abgefeuert worden. Die beiden jungen Männer seien direkt ins Visier genommen worden, berichtete Franceinfo unter Berufung auf Ermittler. Bei den beiden Touristen soll es sich um Zufallsopfer handeln – das Paar sei am Tatort mit einem Elektroroller unterwegs gewesen.

Die 57-jährige Frau starb mehreren Berichten zufolge noch am Ort des Verbrechens, der Mann kam verletzt in ein Krankenhaus.

Unklar war, wie viele Täter die Schüsse abgefeuert haben. Die getöteten jungen Männer seien dem Bürgermeister zufolge polizeibekannt. Er zeigte sich erschüttert. „Dieses Drama berührt mich schrecklich“, sagte er der Regionalzeitung „Var-Martin“.

Es gebe so etwas wie Kleinkriminalität nicht, es ende immer in Tragödien, die Familien ins Unglück stürzten. Bénéventi bemängelte außerdem, dass die Gemeindepolizei mit derartiger Kriminalität überfordert sei und forderte mehr Polizei.

Die Abgeordnete Cécile Muschotti, die für die Region in der Nationalversammlung sitzt, sagte dem Sender BFMTV: „Der Ort, an dem das Drama stattfand, ist ein geschäftiger, eher ruhiger Ort, auch wenn er nicht sehr weit von den schwierigsten Vierteln entfernt ist.“

Ob, es sich um einen Religionskrieger-Angriff handelt, konnte zum Tatzeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Achtung: Unbestätigter Religionskrieger-Angriff in Marseille!

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Beitragsbild: Von Bondowoso Chanel – https://www.youtube.com/watch?v=r7-wrtDBg2M (1:28), CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49662130G