Unterwerfen und gehorchen: Europa erwägt Ausbildung eigener Imame zur Bekämpfung des Extremismus in Moscheen

Die Bankrotterklärung

Der Präsident des Europäischen Rates Charles Michel hat Unterstützung für ein „Europäisches Institut für die Ausbildung eigener Imame“ angekündigt, um die Verbreitung radikal-islamischer Ideologien in der Europäischen Union zu bekämpfen.

Michel erklärte, dass die EU die Schaffung eines Instituts zur Ausbildung von Imamen prüfen sollte, um sicherzustellen, „dass diese Botschaft der Toleranz, der Offenheit, auf europäischer Ebene vermittelt werden kann (…), um sicherzustellen, dass der Vorrang des Zivilrechts akzeptiert wird“. Unterwerfen und gehorchen: Europa erwägt Ausbildung eigener Imame zur Bekämpfung des Extremismus in Moscheen.

Der ehemalige belgische Premierminister äußerte sich während eines Treffens, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Emmanuel Macron, der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz und die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen teilnahmen, wie 7sur7 berichtet.

In seiner Rede zum radikal-islamischen Terrorismus erklärte Michel: „Wir betrachten diese terroristische Bedrohung als eine fundamentale und ernsthafte Bedrohung für die Werte, die dem europäischen Projekt zugrunde liegen, und wir haben nicht die Absicht, schwach oder lasch zu sein“.

„Es ist wichtig, gemeinsame Strategien zu haben, um die Überwachung dieser Menschen zu gewährleisten. Der Deradikalisierungsprozess ist nicht so einfach“, sagte der Ratspräsident und bezog sich dabei auf den Wiener Terrorangreifer Kujtim Fejzulai, der versucht hatte, sich dem Islamischen Staat im Nahen Osten anzuschließen.

Das Konzept, Imame in europäischen Ländern unter der Schirmherrschaft von EU-Mitgliedsstaaten ausbilden zu lassen, ist nicht neu und wird seit weit über einem Jahrzehnt diskutiert. Im Jahr 2004 setzte Frankreich eine Kommission aus muslimischen und nicht-muslimischen Gelehrten ein, die sich mit der Ausbildung eigener Imame im Land befassen sollte.

Im Jahr 2016 schlug der deutsche Gesetzgeber eine Steuer für Muslime vor, um inländische Moscheen und die Ausbildung eigener Imame zu finanzieren, damit sie nicht auf ausländische Mittel aus Ländern wie der Türkei oder Saudi-Arabien angewiesen sind.

Frankreich hat im Rahmen eines Vorschlags zur Reform des Islam im Land auch in Erwägung gezogen, die ausländische Finanzierung von Moscheen zu beschränken und gleichzeitig die Ausbildungspraktiken der Imame zu ändern. Unterwerfen und gehorchen: Europa erwägt Ausbildung eigener Imame zur Bekämpfung des Extremismus in Moscheen.

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