Deutschland: Wald-Rambo, entwaffne vier Polizisten 

Die deutsche Polizei ist in ihren dritten Tag einer Fahndung nach dem 31-jaehrigen Yves Etienne Rausch gegangen, der Wald-Rambo wird beschuldigt, bei einer Polizeikontrolle vier Beamte mit einer Schusswaffe bedroht und entwaffnet zu haben.

Rausch, der in den deutschen Medien den Spitznamen „Wald-Rambo“ trägt, ist seit Sonntag im baden-württembergischen Oppenau auf der Flucht, nachdem es ihm gelungen war, vier Polizisten selbst zu entwaffnen und angeblich die Pistolen von vier Beamten zu beschlagnahmen.

Der als gefährlich geltende Rausch soll mit Pfeil und Bogen, einem Messer und mehreren Pistolen bewaffnet sein. Außerdem soll er mit Tarnkleidung und einer Nachtsichtbrille ausgerüstet sein, berichtet die Bild-Zeitung.

Die örtliche Polizei beschrieb Rausch in einer Pressemitteilung als 1,74 großen Wald-Rambo, mit einem Spitzbart, einer Glatze und möglicherweise einer Brille. Sie baten die Einheimischen, keine Anhalter mitzunehmen.

Zu dem Vorfall, bei dem Rausch die Beamten entwaffnet haben soll, sagte Polizeisprecher Wolfgang Kramer: „Plötzlich zog er seine Pistole und zielte auf die Beamten. Völlig überrascht von der Situation hatten sie keine Möglichkeit mehr, auf die gefährliche Situation zu reagieren.

Nach dem Vorfall floh Rausch, der seit Jahren in der Gegend lebt, in den Wald. Seitdem ist er nicht mehr gesehen worden, trotz einer Fahndung von mehr als hundert Polizisten, die Straßen gesperrt und Hubschrauber und Spürhunde eingesetzt haben.

Rausch soll Dutzende von Vorstrafen haben, unter anderem ab 2010, als er zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, weil er eine ehemalige Freundin mit der Armbrust erschossen hatte.

Außerdem wurde er wegen Erpressung, Verstoßes gegen die Sprengstoffgesetzgebung, Besitz von Kinderpornographie, Diebstahl, Sachbeschädigung und schwerer Körperverletzung verurteilt.

Nach Angaben der „Bild“-Zeitung hat Rausch in einer Hütte am Waldrand gelebt. Er soll sich in der Gegend sehr gut auskennen.

Hubert Fischer, ein ortsansässiger Förster, sagte der Zeitung: „Ich glaube, der Mann, den wir suchen, ist mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut. Er hat hier reichlich Gelegenheit, sich zu verstecken und ihn fast unsichtbar zu machen!

Fischer fügte hinzu, der Wald habe mehrere Nahrungsquellen, von Wild bis zu Walderdbeeren und Heidelbeeren, die Rausch essen könne. „Ich glaube, er kann mehrere Tage im Wald aushalten“, sagte er.

Am Dienstag wurde ein angebliches Manifest von Rausch veröffentlicht und an ein Lokal in Oppenau geschickt. Unter dem Titel „Der Ruf der Wildnis“ heißt es darin angeblich: „Im Wald, in der Wildnis, haben die Menschen vor allem eines: Zeit.“ Deutschland: Wald-Rambo, entwaffne vier Polizisten?

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