Wien-Terrorist: Mitglied im deutschen islamischen Staats-Netzwerk
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Ein deutsches Mitglied des Islamischen Staates könnte eine zentrale Rolle in einem Netzwerk gespielt haben, von dem auch der Wien-Terrorist ein Teil war, so österreichische Medien.

Der Mann, ein ehemaliger Hamburger mit den Initialen W.A., ist deutscher Staatsbürger, der 2017 als „ausländischer Terroristenkämpfer“ verhaftet und verurteilt wurde und vermutlich im Januar dieses Jahres nach Wien gezogen ist.

Nach einem Bericht der österreichischen Kronen Zeitung war der Deutsche das Zentrum eines transnationalen radikal-islamischen Extremisten-Netzwerks, dem auch in der Schweizer Stadt Winterthur lebende Radikale angehörten, die nach dem Wiener Terroranschlag Anfang dieses Monats verhaftet wurden.

Mitglied im deutschen islamischen Staats-Netzwerk

W.A. war vor dem Terroranschlag in Wien im Oktober in der österreichischen Hauptstadt verhaftet und zurück nach Deutschland deportiert worden. Nach Angaben der Zeitung nutzte er Internet-Messaging-Dienste, um mit anderen Extremisten in Kontakt zu bleiben, unter anderem mit dem Wien-Terrorist Kujtim Fejzulla.

Die Ermittler gehen noch immer Behauptungen nach, er habe möglicherweise ebenfalls einen Terroranschlag geplant, doch der 22-Jährige wurde als „Schaltzentrale“ für islamische Radikale in ganz Europa bezeichnet.

Der Wien-Terrorist Kujtim Fejzulla soll auch Kontakt zu einem türkischen Unterstützer des islamischen Staates gehabt haben, der ebenfalls seit Oktober in Österreich in Haft ist. Textnachrichten, die während der Ermittlungen gegen den türkischen Extremisten gesammelt wurden, enthüllen Verbindungen sowohl zu dem Wiener Angreifer als auch zu seinem Umfeld.

Der Terroranschlag von Wien, bei dem vier Menschen im Zentrum der Stadt erschossen und ermordet wurden, steht im Zusammenhang mit mehreren anderen islamistischen Terroranschlägen in Frankreich, die wenige Wochen zuvor in Yvelines und in einer Kirche in der Stadt Nizza verübt worden waren.

Der österreichische Medienstar und Bundeskanzler Sebastian Kurz hatte verlautbaren lassen, nach dem Anschlag sowohl gegen den Terrorismus als auch gegen die Ideologien des politischen Islams vorzugehen, und die Europäische Union aufgefordert, dies ebenfalls zu tun.

Letzte Woche kündigte Kurz an, dass seine Regierung versuchen werde, politisch islamische Ideologien zu ächten, indem sie neue Gesetze schaffen werde, um diejenigen strafrechtlich zu verfolgen, die Ideen propagieren, die er einen „Nährboden“ für Terrorismus nannte. Wien-Terrorist: Mitglied im deutschen islamischen Staats-Netzwerk?

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